Drucken

Wir wollen den ÖPNV in der Region und der Stadt neu denken.

Angeregt durch die Wünsche vieler Bürger und Bürgerinnen der Stadt und die Initiative unserer Jugendorganisation Junge Union, eine attraktivere Busanbindung zu erreichen wollen wir uns dem Thema nun verstärkt annehmen. Das allgemeine Empfinden, dass die verkehrliche Situation für viele als sehr belastend gilt, ist für uns ein weiteres Indiz dafür, dass an dieser Stelle etwas getan werden muss.

Dabei wollen wir nicht einfach die bestehenden Busverbindungen umlenken oder die Abschnitte verändern sondern den ÖPNV in der Region komplett neu denken.

So stellen wir den ÖPNV gedanklich auf ein vier Säulen-Modell:

-       Direktbus-Verbindung Uetersen –> Bahnhof Tornesch

-       Schulbusverbindung Tornesch und Tornesch/Uetersen

-       Innerörtlicher Verkehr

-       Anbindung der Gewerbegebiete

Das wichtigste Anliegen ist uns, eine attraktive Verbindung zwischen Uetersen und dem Tornescher Bahnhof zu schaffen. Ein Bus, der vom Buttermarkt in Uetersen eine gefühlte Stunde bis zum Zentrum in Tornesch braucht und an jeder Ecke hält, ist in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelbar.

Wir wollen im Prinzip erst einmal ein Wunschkonzert anstimmen. Erst wenn wir ohne Grenzen und Kosten denken und herausarbeiten, was ein ÖPNV im Hamburger Umland leisten muss, können wir das Thema wirklich entwickeln.

Wenn wir jetzt hingehen und die Linien unter Berücksichtigung von Kosten einfach nur verschwenken, werden wir weiterhin ein unattraktives Nahverkehrsmodell behalten. Wir wollen verschiedene Ansätze gedacht wissen. Wir müssen den ÖPNV vom Fahrgast her denken; wann will er wohin – und wie viel Zeit hat er dafür?

Unter einer schnellen Verbindung zwischen Uetersen und Tornesch oder die Anbindung an das Gewerbegebiet kann sich jeder etwas vorstellen. Doch für uns ist dieses nur ein erster Schritt. Wir wollen auch den innerörtlichen Nahverkehr nutzen um Tornesch attraktiver zu machen und verkehrstechnisch zu entlasten. Von Esingen zum Einkaufen ins Zentrum, dann weiter zum Rathaus und bevor es wieder nach Hause geht noch auf einen Kuchen ins Birkenhain – und alles mit einem Kleinbus. So könnten wir uns die Zukunft vorstellen und wollen dieses Thema über den Umweltausschuss in die beratenden Gremien einbringen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen