Durch die Ausgabe von Kleidern an Bedürftige ist das DRK ein wesentlicher Akteur der Tornescher Zivilgesellschaft. Auf Einladung des DRK-Vorsitzenden, Manfred Irgens, war die CDU Tornesch am Dienstag, den 19. Januar 2016, für zweieinhalb Stunden bei der DRK-Kleiderkammer zu Gast. Die CDU-Delegation in Person von Daniel Kölbl (stell. Vorsitzender), Maren Cordts (Beisitzerin), und Mohammed Glaied (interessierter Bürger) zeigte sich erfreut, dass mehrere Flüchtlinge in der Kleiderkammer mitarbeiten und damit Flüchtlingen die Chance geboten wird, sich sozial zu engagieren und gleichzeitig aktiv zu ihrer Integration beizutragen. Darüber hinaus äußert sich Daniel Kölbl beim Besuch beeindruckt: „Es ist schön zu erleben, mit wie viel Fleiß, Engagement und Lebendigkeit die Kleiderkammer von zahlreichen Helferinnen und Helfern betrieben wird.“

Ziel des Treffens war es, einen tieferen Einblick in die Arbeit des DRKs zu bekommen und vor Ort in Erfahrung zu bringen, wie die CDU auf politischer Ebene die Arbeit des DRKs unterstützen kann. Deshalb lag das Augenmerk des Besuchs nicht nur auf dem erfreulichen Engagement des DRKs, sondern auch darauf, vor welchen Herausforderungen das DRK steht. Dabei wurden vor allem drei Punkte deutlich:

  1. Das DRK hat einen Bedarf an größeren Räumlichkeiten, um die gespendeten Kleider besser lagern und präsentieren zu können.
  2. Der Bedarf an Kleidern für jüngere Menschen ist sehr hoch und allein schon aus Respekt gegenüber den ehrenamtlichen Helfern sollten Spender die Kleider in einem zumutbaren Zustand abgeben.
  3. Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens werden engagierte Mitglieder gesucht.

Für Daniel Kölbl steht fest: „Wir müssen uns als CDU für eine weitere Stärkung des Ehrenamts einsetzen, in unseren Bürgergesprächen für mehr Engagement werben und konkret auf Möglichkeiten sich ehrenamtlich einzubringen hinweisen. Bezüglich der Raumnot haben wir uns über mehrere Ideen ausgetauscht. Wir werden abwarten, welche Ideen sich aus Sicht des DRKs als praktikabel erweisen und inwieweit die Unterstützung der Politik gefordert sein wird. Es ist hilfreich, sich frühzeitig über Vorhaben auszutauschen und einen Eindruck am Ort des Geschehens für die politische Arbeit gewinnen zu können.“

Bild: Sylvia Kaufmann

(Bild: Sylvia Kaufmann)

 

 

 

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