In Tornesch werden nach aktuellen Vorlagen der Verwaltung die Betreuungsplätze im Krippen- und Elementarbereich knapp. Gab es im Frühjahr 2015 noch ein Überangebot an Krippen- und Elementarplätzen, besteht nun akuter Handlungsbedarf. Um den ersten notwendigsten Bedarf abzudecken, haben die Christdemokraten einer Reaktivierung der Kinder-Betreuung im Bonhoefferhaus zugestimmt. So können kurzfristig weitere 25 Kinder in die Betreuung aufgenommen werden.

Es gibt aus Sicht der CDU ein ständiges Auf- und Ab, was den Bedarf und die Belegungen angeht. „Da müssen wir ganzheitlich ansetzen und die Kapazitäten so aufbauen, dass bis auf wenige Ausnahmesituationen immer ausreichend Platz vorhanden ist, gleichzeitig aber darf keine Überkapazität entstehen„ führt Silke Sörensen ihr Anliegen aus.

Die Christdemokraten wollen in diesem Jahr eng mit der Verwaltung zusammen arbeiten um zukünftige Bedarfe besser einzuschätzen und Planungen vorweg zu nehmen. Insbesondere ist es Ihnen ein Anliegen, Kindertagesstätten am zukünftigen Bedarf zu planen.

Sie können sich gut vorstellen, Einrichtungen dort zu schaffen, wo der Bedarf am größten ist und wenn die Zeit um ist, die Einrichtungen einem anderen Zweck zu übergeben und an andere Stelle den Bedarf wieder herzustellen. Sie führen das Beispiel des Kindergartens am Orthbrookweg aus. Hier wurden noch vor wenigen Jahren Kinder betreut, heute erfreuen sich Familien an diesem Doppelhaus.

Dieses erfordert natürlich von allen Seiten eine Flexibilität und Planung und ein loslösen von alten Gedankenmustern. „Der Zuzug ist groß, die Arbeitszeiten von Eltern erfordern flexiblere Angebote – dafür müssen wir die Einrichtungen planen und Angebote vorhalten“ macht Silke Sörensen Mut für die Zukunft.

An einem bestehenden Kindergarten einfach anzubauen halten die Christdemokarten für nicht zielführend. Es führt in den ohnehin verkehrlich angespannten Gebieten zu mehr Belastung. Ein wesentlicher Zuzug und Bedarf wächst im Neubaugebiet Tornesch am See heran, daher möchten sie an dieser Stelle einen neuen Kindergarten errichten.

In diesem Zusammenhang kann sich die CDU auch sehr gut vorstellen, die Gruppen aus dem Kindergarten am Lüttkamp umzusiedeln und in den neuen Kindergarten zu integrieren. Einer Sanierung in Höhe von 500.000 Euro dieses Kindergartens oder einem möglichen Kauf des Gebäudes  und anschließender Sanierung stehen die Christdemokarten sehr skeptisch gegenüber.

 

(Foto: Stephan Eickershoff, Der Westen)

 

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