Im Neubaugebiet Tornesch am See möchte die Verwaltung im kommenden Bau- und Planungsausschuss gerne den Aufstellungsbeschluss für einen weiteren B-Plan mit 34 neuen Grundstücken fassen. Die CDU sieht dafür derzeit allerdings keinen Handlungsspielraum.

Im vergangenen Jahr wurde auf Bestreben der Christdemokarten der Beschluss gefasst, dass die Planung für den See vorangetrieben wird. In der Dezember-Sitzung hat nun ein Gutachter die Machbarkeit bestätigt. Er hat auch erste Vorstellung davon gegeben, an welchem Standort der See realisiert werden kann und bestätigt, dass es möglich ist und welche grundlegenden Maßnahmen dafür erforderlich sind.

Für die Christdemokraten ist nach ihrer Forderung aus dem letzten Jahr zum See-Standort nun die nächste Maßnahme hier die Planung voranzubringen. „Der See ist Namensgeber des gesamten Gebietes und ein kostenintensives Projekt, dieses kann nun nicht mehr aufgeschoben werden“ spricht Henry Stümer die Forderung aus, in diesem Jahr die Planung vorrangig zu betreiben.

Bevor der See nicht weitestgehend ausgeplant ist, wollen die Christdemokarten auch keine weitere Bebauung im Neubaugebiet zulassen. „Am Ende ist alles verbaut und der See bekommt nicht die von allen gewünschte Größe“ befürchtet Henry Stümer „Der See soll schließlich der Naherholung dienen und für Tornesch ein weiteres Aushängeschild sein. Dafür muss er schon eine angemessene Größe vorweisen“.

Nicht zuletzt erinnern die Christdemokraten an den Wunsch einer Gruppe interessierter Tornescher, die schon vor einigen Jahren einen Stadtpark im Zentrum realisiert wissen wollten. Nun hat Tornesch die einmalige Möglichkeit, zentral gelegen einen Raum zu schaffen, der zum Spazieren und Verweilen einlädt. „“Diese Chance darf nicht vertan werden“ sorgt sich Howe Heitmann.

Die Christdemokarten wollen in diesem Jahr den See ausgeplant wissen. Es muss für sie ganz klar sein, an welcher Stelle und in welcher Größe der See gebaut wird. Es müssen alle Maßnahmen zur Wasserhaltung berücksichtigt sein, die Uferbefestigungen und Sicherheitsmaßnahmen müssen festgelegt werden.

„Im Grunde müssen wir die Planung für den See soweit haben, dass der erste Bagger kommen kann“ ergänzt Howe Heitmann.

Bei der gesamten Planung für den See ist dabei für die CDU ganz klar, dass der See von allen Seiten zu Umlaufen ist. Dieser Beschluss wurde bereits gefasst und ist für sie auch unumstößlich. „Mit der CDU wird es keine exklusiven Seegrundstücke geben“ spricht Howe Heitmann für die CDU und sicher auch aus dem Herzen vieler Tornescher und Tornescherinnen. 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok