Die Vorstands- und Fraktionmitglieder der CDU Tornesch sprachen am 9.07.2011 auf dem Parkplätzen Rewe/VR-Bank und Stadtwerke/ALDI mit ca. 200 Bürgerinnen und Bürgern über eine mögliche Fusion der Städte Uetersen und Tornesch.Mit dem Flyer "Fusion: Anregungen, Gedanken, Ideen" konnten in den Gesprächen viele Informationen und Denkanstösse gegeben werden. Die wirtschaftlichen, infrastrukturellen und kulturellen Gemeinsamkeiten spielen bei der Vor- und Nachteilsbetrachtung eine wesentliche Rolle, besonders über einen längeren Zeitraum betrachtet.

Der anfänglich Trend für eine Fusion hat sich nicht bestätigt.Der Auswertung können Sie die einzelnenDaten entnehmen.

DAS Pinneberger Tageblatt schreibt dazu am 21.07.2011 ( Andrea Stange):

 

 

 

  

Befragungsteam bei Rewe

Städtefusion: Viele Bürger sind unsicher

 

TORNESCH/UETERSEN. Sollen Uetersen und Tornesch eine Stadt werden? Viele Bürger aus Tornesch sind noch immer unentschlossen. Das ergab eine Umfrage der CDU-Tornesch. Etwa 200 Menschen wurden am Sonnabend, 9. Juli, an Ständen vor den Stadtwerken und Rewe befragt. Nun hat CDU-Chef Manfred Irgens die Auswertung vorliegen. 160 Voten konnten einbezogen werden. Sein Fazit: Etwa 30 Prozent sind noch unentschlossen. Irgens: "Etwa ein Drittel sah sich nicht in der Lage, eine Meinung abzugeben, weil sie sich nicht ausreichend informiert fühlen."

 

Erstaunlich sei, so Irgens, dass bei dem Stand vor den Stadtwerken etwa 55 Prozent der Befragten für eine Fusion und 45 Prozent dagegen waren - allerdings bezieht sich das nur auf die Menschen, die sich klar entschieden haben. 29 Prozent der Bürger waren sich nicht sicher. Die Mehrheit der Befragten war Frauen. Im Mittelpunkt standen wirtschaftliche Aspekte. Tradition, Infrastruktur und Zukunftsvisionen lagen beim Interesse nur an zweiter Stelle.

 

Vor dem Rewe-Markt sei ein anderes Stimmungsbild entstanden, sagte Irgens. Dort stimmten lediglich 38 Prozent für eine Fusion, 62 Prozent lehnten sie ab. "Leider wurde dort nicht der Anteil der Unentschlossenen erfasst", bedauert der Parteichef. Die Mehrheit der Befragten waren zwischen 50 und 60 Jahre alt, aber auch einige jüngere der Altersgruppe 25 bis 30 Jahre gaben ihr Votum ab.

 

Irgens Marschrute liegt nun fest. "Wir müssen wesentlich mehr Aufklärungsarbeit leisten, damit weniger Bürger unentschlossen sind und sich klar entscheiden können", sagt er. Der Christdemokrat hofft, dies über die Parteigrenzen hinweg leisten zu können. "Das ist wichtig, um alle Bürger ins Boot holen zu können", meint er. Die Tornescher CDU plant weitere Befragungen. So soll auch die Wirtschaft angesprochen werden. Das hat für Irgens hohe Priorität.

 

Die Tornescher CDU ist für weitere Anregungen offen. Ansprechpartner sind Fraktionschef Christopher Radon und Irgens. Wer mit den beiden Kontakt aufnehmen möchte, kann dies per E-mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! tun. Informationen zur Befragung gibt es im Netz unter www.cdu-tornesch.de.