Ministerbesuch

Im Rahmen der Auszeichnung Sportfreundliche Kommune 2011 des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein in der Kategorie "mehr als 8.000 Einwohnerinnen und Einwohner" hat Innenminister Klaus Schlie die Stadt Tornesch am 13. Juli 2011 besucht.

Dieser Besuch war auch gleichzeitig Auftakt der Bewerbung um den Titel Sportfreundliche Kommune 2012.

Zu Beginn des Besuchs zeigte Bürgermeister Roland Krügel die einzelnen Sportanlagen in Tornesch anhand eines Videos und durch Bildmaterial. Im Anschluss folgte eine Busrundfahrt zu den Sportstätten und Schulsportanlagen.

Innenminister Schlie zeigte sich begeistert von dem vielfältigen Angebot und auf die sportlichen Aktivitäten bezogen Infrastruktur und zeigte sich überzeugt, dass dieses vor allem für Familien ein Grund mehr sei, um nach Tornesch zu ziehen.

Die Gründe zur Wahl der Stadt Tornesch als Sportfreundliche Kommune 2011 waren vielfältig:

- das vielfältige Sportangebot, das von 3.000 Torneschern und Tornescherinnen begeistert angenommen wird.

- die Investitionen und das Engagement seitens der Politik

- Die Jugendförderung der Stadt Tornesch. So werden alle jugendlichen Sportler durch Beiträge der Stadt unterstützt, sodass die Kinder und Jugendlichen nur noch einen kleinen Betrag zahlen müssen.- Die Vereine erhalten jährliche Zuschüsse im Verhältnis ihrer jugendlichen Mitglieder. Diese dienen dann der Unterhaltung der vereinseigenen Sportanlagen

- Finanzierung einer dritten Sportstunde mit externem Leiter an allen Schulen durch die Stadtwerke. So soll der Bewegungsarmut von Kindern und Jugendlichen entgegengewirkt werden.

Das Pinneberger Tageblatt schrieb dazu am !4.07.2011

TORNESCH/KIEL. Aus zeich - nungen hat Tornesch reichlich zu bieten. Auf dem Weg zum Sitzungssaal im zweiten Obergeschoss des Rathauses hängen Plakate, die die Stadt gleich dreimal als "Umweltfreundliche Gemeinde" ausweisen. Und in diesem Jahr ist zur Sammlung noch der Titel "Sporfreundliche Kommune" des Landes Schleswig-Holstein hinzugekommen. "Kinderfreundliche Stadt fehlt uns noch. Aber für die Kategorie habe ich noch keinen Wettbewerb gefunden", scherzte Torneschs Bürgermeister Roland Krügel (CDU) gestern anlässlich eines Besuchs des schleswig-holsteinischen Innenministers Klaus Schlie (CDU).

Tornesch und Sport - das ist eine Einheit. Eine neue Dreifeldhalle an der Klaus-Groth-Schule, Tennisplätze, Beachvolleyball-Felder, Kunstrasenplätze, Skater-Anlage: Mit einem Film bestehend aus Luftaufnahmen von den Sportstätten und anhand von Fotos und Bauplänen zeigte Krügel seinem Gast, was Tornesch alles zu bieten hat. Und, was die Stadt seinen Bürgern noch alles bieten will. Denn weitere drei Fußball-Felder sollen im Gewerbegebiet errichtet werden. "Der Tennisverein braucht zudem noch eine neue Halle", berichtete der Bürgermeister.

Schlie zeigte sich "sehr beeindruckt". Tornesch habe Vorbildcharakter für andere Kommunen im Land. "Tornesch ist würdig, die Auszeichnung zu tragen", sagte der Minister. Er betonte die Bedeutung von Sport-Infrastruktur auch außerhalb der gesundheitlichen Aspekte. Ein reges Vereinsleben, ausreichend Trainings- und Wettkampfstätten aber auch kulturelle Angebote seien Standortfaktoren für Städte und Gemeinden. "Wo die Infrastruktur für Freizeitaktivitäten stimmen, bleiben junge Familien wohnen", betonte Schlie. Investitionen in den Bereich Sport zahlten sich demnach aus.

In Schleswig-Holstein gebe es etwa 825 000 Mitglieder in 2700 Vereinen. "Damit treibt fast ein Drittel der Bevölkerung Sport", sagte Schlie.

Im Zuge des Besuchs in Tornesch, bei dem der Minister auch die einzelnen Sportstätten in der Stadt besichtigte, rief er die Städte und Gemeinden im Land zur Teilnahme am Wettbewerb "Sportfreundliche Kommune 2012" auf. In drei Kategorien - unter 1000, bis 8000 und mehr als 8000 Einwohner - haben die Teilnehmer die Chance auf ein Preisgeld in Höhe von je 5000 Euro.

Dies ist die letzte Ausschreibung. "Das ist allerdings nicht der Haushaltslage geschuldet", betonte Schlie. Vielmehr sei das Projekt von Beginn an befristet gewesen. In den vergangenen sechs Jahren haben sich Schlie zufolge 144 Kommunen beworben. Für die aktuelle Runde rechnet er mit mehr als 30 Teilnehmern. Bislang seien 90 000 Euro ausgeschüttet worden. Zwei Drittel stammten vom Land. Die restlichen 30 000 Euro steuerten die Volks- und Raiffeisenbanken bei.

 

 

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