Pressemitteilung
Das neu geschaffene Sportgelände am Großen Moorweg wird eine herausragende Symbolkraft
für Tornesch haben. Zum Einen finden die Mitglieder des FC Union dort eine neue Heimat, zum
Anderen wird mit der Soccerhalle der Name Tornesch auch weit über die Stadtgrenzen hinaus
immer wieder Erwähnung finden, sind sich die Tornescher Christdemokraten sicher.
Dass die Verlagerung des Sportplatzes aus der Friedlandstraße an den Großen Moorweg eine
Nullnummer werden soll ist gültiger Beschluss. Nach Meinung der CDU wisse man heute zwar
noch nicht, wie hoch der Erlös für das alte Gelände sein wird, die grundlegende Verlagerung
wird dadurch aber finanziert, sind sie sich sicher. Alle weiteren Investitionen in die Anlage, wie
der Bau einer Soccerhalle müssen ihrer Meinung nach politisch gewollt und ggf. zusätzlich
finanziert werden.
Aus Sicht der CDU ist es ist eine Blamage, dass dem FCU immer wieder neue Hausaufgaben
aufgegeben wurden und die Verlagerung in allen Facetten dargestellt werden musste, aber die
Verwaltung und die politischen Gremien bei der Überplanung und Veräußerung des alten
Sportplatzes nicht weiter sind als vor vier Jahren.
Die Christdemokraten sprechen sich ganz klar für den Neubau der Sportanlage nach den
vorgelegten Entwürfen aus. Gleichwohl betonen sie, dass kein Spatenstich erfolgen darf, ohne
ganz genau zu wissen, was durch den Verkauf des alten Sportplatzgeländes wieder
eingenommen wird.
In Bezug auf die wirtschaftlichen Berechnungen zu den Rücklagen äußern sie Verständnis für
die Position der Grünen, dass bei einer Investition dieser Größe natürlich auch die Folgekosten
der kommenden Jahre berücksichtigt werden müssen. Sie verweisen aber gleichzeitig auf alle
anderen städtischen Baumaßnahmen der vergangenen Monate und Jahre: Neubau der beiden
Feuerwehren oder die Straßenneubauten, bei denen auch keine Rückstellungen berücksichtig
worden sind. Im Gegensatz zu diesen Maßnahmen ist bei der Soccerhalle durch den Betrieb
eine solche Rücklage möglich.
Auch in der CDU wurde lange diskutiert, ob die Befürwortung einer städtischen Baumaßnahme,
welche dann privat bewirtschaftet werden soll, sinnvoll ist. Am Ende dieses Prozesses steht nun
aber eben diese Zustimmung. Ausschlaggebend hierfür ist das vorliegende, schlüssige
Konzept, welches die Deckung der Unterhaltungskosten durch den privaten Betrieb der
Soccerhalle vorsieht. Ergänzend hierzu ist der immense Imagegewinn für die Stadt Tornesch
durch ein solch modernes und zukunftweisendes Sportzentrum ein zentraler Aspekt.

 

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