Wahlprogramm der Uetersener CDU

 

Das Wahlprogramm zur Kommunalwahl ist am Dienstag, den 12. Feb. von der Mitgliederversammlung verabschiedet worden.

 


 

 

LMG

Unser Ziel: schnelle, zukunftsweisende Entscheidung und damit Planungssicherheit für die Schule, Schüler, Eltern und Stadt Uetersen


 

Haushaltskonsolidierung

Unsere Stadt: Gemeinsam den Haushalt konsolidieren


 

Fusionsprüfungsprozess


 

K2


 

Wirtschaftsförderung


 

Unsere Stadt: Bildung und Wissen-Investitionen in die Zukunft


 

Stadtwerke

Stärkung der Stadtwerke: Versorgungssicherheit und Service


 

Demographie

Unsere Stadt: Miteinander der Generationen-alle haben ein Recht auf Teilhabe!

Familienfreundlichkeit stärker in den Fokus rücken


 

Bürgerkommune

Unsere Stadt: Mit der CDU Uetersen Zukunft gestalten


Unterzentrum Uetersen

Unsere Stadt: Stärken bündeln und gemeinsam Zukunft gestalten


(Innen)Stadtentwicklung

Unsere Stadt: Willkommen in der Einkauf- und Kulturstadt- Parkscheiben statt Parkuhren. Vielfalt und Kultur erleben


 

ÖPNV

Unsere Stadt: Mobilität für alle


 

 

 

Es sind Themen, die Uetersen jetzt und in Zukunft beschäftigen. Die CDU wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, damit unsere Vision :Ein lebenswertes Uetersen für alle Bürger entsteht.

Der Inhalt der eizelnen Themen kann hier nachgelesen weden:

 

 

LMG
Unser Ziel: schnelle, zukunftsweisende Entscheidung und damit Planungssicherheit für die Schule, Schüler, Eltern und Stadt Uetersen
Die CDU Uetersen hat sich stets für eine schnelle Entscheidung zum Eigentumsübergang des Ludwig-Meyn Gymnasiums eingesetzt. Diese bleibt für die betroffenen Schüler, Eltern und Lehrkräfte dringlich. Doch auch für die städt. Verwaltung und die Ratsversammlung ist zum Erhalt von Planungssicherheit und Konzentration auf das wesentliche, nämlich den Lernauftrag den die Stadt Uetersen als Schulträger zu unterstützen hat, ist sie notwendig. Die CDU Uetersen hat als Alternative zu einer kaum mehr zu erwartenden Einigung mit dem Kreis Pinneberg die Prüfung eines Schulneubaus für das LMG angeregt. Ein Neubau, der  alle Aspekte wie Raumbedarf und deren sinnvolle Anordnung nach modernsten pädagogischen Aspekten, Barrierefreiheit, energetische Ausstattung berücksichtigt und damit eine Sanierung des heutigen Schulgebäudes vermeiden hilft. Es würde die Einigung zum Eigentumsübergang vom Kreis Pinneberg entfallen und damit verbundene mögliche Übernahmekosten nicht entstehen. Mit dem Tag der Entscheidung wäre für die Schule und für die Stadt Uetersen Planungssicherheit eingekehrt. Zwar würde die Nutzung der neuen Schule erst später möglich sein. Dagegen entfielen Diskussionen, ob man noch nennenswert ins heutige Schulgebäude investiert. Auf der Basis des Kreisangebotes zur Übernahme kann sich die Stadt Uetersen auf Grund ihrer sehr angespannten Haushaltslage das alte Gebäude einfach nicht leisten.
Für einen Neubau ist notwendig, dass zeitnah alle Fakten für eine Bewertung vorliegen und es uns gelingt, einen privaten Investor als Partner im Rahmen eines ÖPP-Models sowohl für den Bau als auch für die Unterhaltung des Gebäudes zu finden. Der Kostenvergleich darf sich nicht auf Übernahmekosten vom Kreis Pinneberg und die Neubaukosten beschränken. Der Vergleich muss über 25 oder 30 Jahre auch den Betrieb bzw. Unterhalt des Gebäudes berücksichtigen. Dann rechnet sich auch ein Neubau. Der Begriff Gymnasium in Uetersen darf nicht länger auf ein Gebäude reduziert werden. Der gute Ruf eines Abiturs am LMG muss wieder die Botschaft sein, in welcher Gebäudehülle dieser  Bildungsauftrag erfolgt ist dabei unerheblich.
Haushaltskonsolidierung
Unsere Stadt: Gemeinsam den Haushalt konsolidieren
Haushaltskonsolidierung muss in den Zielen immer die oberste Priorität haben, damit die Stadt Uetersen handlungsfähig bleibt mit einem ausgeglichenen Haushalt oder zumindest mit einem Konzept, wie und in welchem Zeitraum ein solcher Haushalt erreicht werden kann. Mit den vorhandenen Altschulden und stetig neuen Kreditaufnahmen wird die Handlungsfähigkeit der Stadt Uetersen erst durch die Kommunalaufsicht des Kreises Pinneberg, dann durch das Land Schleswig-Holstein und nicht zuletzt durch die kreditgebenden Banken eingeschränkt - oder gar ausgesetzt. In diesem Fall könnten andere Ziele gar nicht mehr ernsthaft verfolgt werden.
Eine große Herausforderung für Uetersen ist es im Jahre 2013, z.B. die Arbeit der Selbstverwaltung um einige Stufen professioneller zu machen.  Es werden Themen viel zu oft wiederholt, die überhaupt keine Substanz für eine nachhaltige Fortentwicklung der Stadt Uetersen haben.  Hier muss das Niveau der Bewertung der einzelnen Themen, die Priorität und die Abarbeitung um einige Stufen angezogen werden, sonst verpuffen am Ende alle Maßnahmen, die zur Haushaltskonsolidierung eingeleitet wurden. Als ein erster Schritt wird die Neugestaltung der Hauptsatzung mit der Zuständigkeitsordnung dienen. Wer neue zukunftsweisende Weichen für die Stadt Uetersen stellen möchte, darf keine Besitzstandswahrung in Bezug auf Posten betreiben. Er sollte auch nicht an Strukturen hängen, nur weil diese immer so waren. Hierbei ist unsere Rathausverwaltung besonders gefordert, einen nennenswerten Zusatzbeitrag zu leisten. Entscheidungen müssen von ihr besser vorbereitet werden. Und die Politik muss schneller und effizienter werden, um eingesetzte Ressourcen in Verwaltung und Selbstverwaltung effektiver zu machen - und vor allem um schnellere Ergebnisse für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger zu liefern.
Die Einführung der Doppik als Nachfolge zum alten Haushaltswesen ermöglicht erstmalig die übersichtliche Erfassung und Darstellung sämtlicher Vermögenswerte und Schulden in unserer Stadt. Im bisherigen System war es nicht möglich, unsere Stadt hinsichtlich ihrer Vermögenswerte, der Liquidierbarkeit ihres Vermögens oder hinsichtlich ihrer Belastungen aus Abschreibungen zu bewerten. Im neuen System sind diese Aussagen erstmalig sichtbar. Sie erfordern einen Umdenkungsprozess bei Verwaltung und Politik weg von der Detailplanung hin zu strategischen Planungen.
So wird es den Bürger/innen ermöglicht, den Haushalt besser zu verstehen und mitzugestalten.
Die CDU Uetersen stellt sich dieser Herausforderung. Sie wird sich auf die wichtigsten Aufgaben im neuen System konzentrieren und die notwendigen Prioritäten zum Wohle der Stadt setzen.
Fusionsprüfungsprozess
Die CDU Uetersen hat den Fusionsprüfungsprozess mit der Stadt Tornesch auf den Weg gebracht, um die Auswirkungen einer solchen Fusion zu erfahren. Damit können Entscheidungen für eine mögliche Umsetzung getroffen werden. Die Ziele definieren sich neben der Auswirkung auf die Haushaltskonsolidierung durch mögliche Einsparungen bei der Zusammenlegung von zwei Verwaltungen auch auf die sich dann ändernden Rahmenbedingungen als Baubehörde und Straßenaufsicht - um nur zwei Beispiele zu nennen. Die CDU spricht sich klar dafür aus, nach der Vorlage und ausgiebiger Prüfung des entstehenden Gutachtens eine Aussage zu einer Fusion mit der Stadt Tornesch zu treffen.
K22
Die Fortentwicklung Uetersens als Wirtschaftsstandort bedeutet, die dafür notwendige Infrastruktur bereitzustellen. Dazu gehört unter anderem der Ausbau der Kreisstraße 22, für den sich die CDU Uetersen seit vielen Jahren hier und auch im Kreistag einsetzt. Mit der Fertigstellung dieses seit Jahrzenten geplanten Bauvorhabens am Wischmöhlenweg wird nicht nur Uetersen eine bessere Verkehrsanbindung bekommen. Ebenso erhalten die Straßen Ossenpadd und Tornescher Weg sowie unsere Nachbarn in Tornesch eine Entlastung des innerstädtischen Verkehrs und die Umlandgemeinden bekommen eine schnellere Anbindung an die Autobahn.
Wirtschaftsförderung
Die CDU spricht sich unverändert dafür aus, nicht nur Ausgaben zu minimieren, sondern auch die laufenden Einnahmen zu erhöhen. Einnahmesteigerungen bedeuten, und hierauf legt die CDU sehr großen Wert, nicht in erster Linie Steueranhebungen. Zusatzeinnahmen lassen sich vor allem durch die Sicherung und den Ausbau als Wirtschaftsstandort erzielen. Ansässige Gewerbebetriebe müssen gestärkt und gewünschte Expansionen ermöglicht werden. Abwanderung muss weitestgehend verhindert werden. Neuansiedlungen von Gewerbebetrieben muss in der Stadt hohe Priorität genießen. Hier erwarten wir eine frühzeitige und enge Abstimmung zwischen der Verwaltungsleitung und den Fraktionen. Durch die Ansiedelung von neuen Gewerbebetrieben und den Erhalt bestehender Gewerbebetriebe gewinnt Uetersen doppelt. Zum einen werden Einnahmen durch die Gewerbesteuer der Unternehmen erzielt und zum anderen erhöht es die Attraktivität Uetersens als Wohnort für die Arbeitnehmer. Uetersen benötigt dringend weitere Einwohner, die Einkommenssteuer zahlen. Dies kommt auch den Uetersener Kaufleuten entgegen.
Schulen
Unsere Stadt: Bildung und Wissen-Investitionen in die Zukunft
Das Bildungswesen ist immer stärker in das öffentliche Interesse gerückt. Die Umsetzung der sich ständig ändernden Schulgesetze macht auch vor unserer Stadt nicht halt und benötigt breite Zustimmung bei den Betroffenen. Gerade in der aktuellen Finanzsituation des Landes und der Kommunen sagen wir deutlich, dass die CDU Uetersen für Investitionen in unsere Schulen steht, um sie von der Infrastruktur und der Ausstattung her konkurrenzfähig zu halten. Dazu gehört auch die Prüfung eines Neubaus des LMG, denn aus unserem Selbstverständnis gibt es keine bessere Investition als in die Bildung unserer Kinder. Insbesondere aufgrund der bereits bestehenden Verflechtungen zwischen Uetersen und Tornesch (siehe KGST) ist die Schulträgerschaft beider Städte in einem Schulzweckverband zu organisieren. Diesem Zweckverband sind sämtliche Schulen, die städtischen Sporthallen und die Schwimmhalle Uetersen zuzuordnen. Die Angebote für den Offenen Ganztag an den Schulen sind ein Element für ein familienfreundliches Uetersen. Die CDU setzt sich für die Stärkung dieses Angebotes ein.
Stadtwerke
Stärkung der Stadtwerke: Versorgungssicherheit und Service
Unter der Stärkung des Stadtwerke Uetersen versteht die CDU Uetersen die Bestandskundensicherung und Neukundengewinnung im Gas und Stromgeschäft. Doch ebenso die Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit der Wasserversorgung und vor allem den Erhalt der Konzession zur Übernahme des dafür notwendigen Trinkwasserversorgungsnetzes. Ziel ist es, dass die Uetersener Bürgerinnen und Bürger nicht nur Ihre eigene Energieversorgung durch die Stadtwerke Uetersen decken, sondern die Stadtwerke als „ihre“ stadteigenen Uetersener Stadtwerke ansehen. Vor diesem Hintergrund setzt sich die CDU Uetersen auch für einen umweltverträglichen Erhalt und Ausbau des Windpark Uetersen ein. Bei Berücksichtigung der Interessen unserer Nachbargemeinden erfolgt damit ein Beitrag zur Energiewende hin zu regenerativen Energien. Welche Stadt oder Gemeinde kann schon einen Windpark direkt vor ihrer Haustür vorweisen, der sogar den Strombedarf der privaten Haushalte in der Stadt abdecken kann, ohne dass teure und aufwendige Leitungswege notwendig sind.
Die CDU Uetersen setzt sich ein für:
- Versorgungssicherheit
- Kundennähe und –freundlichkeit
- Sicherstellung einer preiswerten, ökologisch optimierten Dienstleistung
- Entwicklung der Eigenständigkeit und eines tragfähigen Unternehmenskonzept mit Partnern
- Höchstmögliche Konzessionsabgabe
Demographie
Unsere Stadt: Miteinander der Generationen-alle haben ein Recht auf Teilhabe!
Familienfreundlichkeit stärker in den Fokus rücken
Die Folgen des demographischen Wandels sind auch in Uetersen spürbar und fordern zunehmend Politik und Gesellschaft. Die Bevölkerungsentwicklung wird auch in Uetersen in diesem Jahrzehnt durch zurückgehende Geburten, höheres Lebensalter und Wanderungsbewegungen gekennzeichnet sein. Wir stellen uns dieser großen Herausforderung. Die Art und Weise, wie wir dem demographischen Wandel begegnen und ihn gestalten, wird über die Zukunftsfähigkeit und die Lebensqualität in unserer Stadt entscheiden. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels werden wir politische Entscheidungen prüfen, jungen Familien Lebensqualität und Familienfreundlichkeit bieten aber auch den Wettbewerb um junge Familien neu beleben, ohne seniorengerechte Angebote zu vernachlässigen. Die umfangreichen Handlungsfelder auf allen Ebenen der Stadtentwicklung können nur mit verlässlichen Partnern verwirklicht werden. Alle gesellschaftlichen Kräfte wie, Familien, Unternehmen, soziale Träger, Vereine, Verbände, Politik und Verwaltung rufen wir auf, mit uns an einem nachhaltigen, finanzierbaren Konzept mitzuwirken.
Der demographische Wandel und die Familienfreundlichkeit benötigen eine zukunftsfähige Infrastruktur:
- Fördern von günstigem Wohnraum, idealerweise in Kooperation der „Pinnau“
- Erschließen und Ausweisen von städtischen Grundstücken für junge Familien
- Umfassende Einkaufsmöglichkeiten
- Ein umfassendes gutes Schulangebot, bis hin zur Ganztagsschule
- Altengerechtes Wohnen
- Gute Nahversorgung
- Kindergärten, Kinderspielplätze, Kindertagesstätten, Krabbelgruppen und Tagesmütter
Ein breites alternatives Angebot in der Kindestagespflege ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Kindertagesbetreuung. Ein Angebot für Eltern mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten ist heute notwendig.
- Ärztliche Versorgung in allen Fachgebieten
- Bedarfsorientierter ÖPNV
- REHA Einrichtungen
Wir stehen für kindliche Frühförderung und optimale Betreuung in allen Altersbereichen:
- Erweiterte, flexible Öffnungszeiten der Kindertagesstätten
- Attraktive Freizeitangebote und vielfältiges Vereinsleben
Bürgerkommune
Unsere Stadt: Mit der CDU Uetersen Zukunft gestalten
Die zunehmende Politikverdrossenheit und die Erfahrungen aus der Vergangenheit in der Selbstverwaltung erfordern einen neuen Weg zu einer gemeinsamen zukunftsfähigen Kommunalentwicklung zu gelangen. Eine Möglichkeit eröffnet hier der Bürgerhaushalt – Beteiligung der Bürger an allen wichtigen Entscheidungen. Damit bekommt der Bürger die Chance, Einfluss zu nehmen auf die auf die Entwicklung des städtischen Haushaltes. Der Bürger macht die Erfahrung, dass die Investitionen Ergebnis ihrer Beratung und Entscheidungen ist und sich das Engagement lohnt. Haushaltpolitische Entscheidungen werden dadurch auf breite Schultern gestellt und erhalten somit eine hohe Akzeptanz. Optimale Vernetzung von Bürger/innen, Vereinen, Unternehmen und regionalen Akteuren zum Wohle des Gemeinwesens und zur Entlastung der Stadt bei der Aufgabenerfüllung. Das virtuelle Rathaus ist für uns selbstverständlich. Fortsetzen der Leitbildarbeit und Erarbeiten eines kurz-, mittel- und langfristigen gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes in und mit allen Bereichen. Engere Kooperation zwischen kommunaler Dienstleistung und privatwirtschaftlichen Diensten und Leistungen, kundenorientiert mit moderner Technologie. Wichtig für die CDU Uetersen ist in der Zukunft: der Bürger muss beteiligt werden, muss sehen muss fühlen, dass sich etwas bewegt. In der täglichen, bürgernahen Welt, in der Infrastruktur, in Standortfragen und auch bei der Suche nach Partnerschaften!
Unterzentrum Uetersen
Unsere Stadt: Stärken bündeln und gemeinsam Zukunft gestalten
Die CDU Uetersen sieht Uetersen als verlässlichen Partner in der Region, denn wir nehmen wechselseitig Arbeitsplätze, Schulen, Bildungs- und Kulturangebote, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeiteinrichtungen, Dienstleistungen und Infrastruktur in Anspruch. Welche Verantwortung kann die Stadt für die Region übernehmen? Lokale Verantwortung bedeutet für uns, den Nachbarn in freundschaftlichem Wettbewerb die Hand zu reichen, das eigene Interesse klar und offen zu formulieren (Regengebühr!) und fair darüber nachzudenken, welche Verantwortung auf dem Weg zum Mittelzentrum für die Region übernommen werden kann. Aber der Anspruch ist klar: Die Stadt Uetersen muss sich positionieren für die anstehenden Herausforderungen und steht vor der Beantwortung der Frage über Identität, über regionale Zuordnung und über funktionale Überlebenschancen.
(Innen)Stadtentwicklung
Unsere Stadt: Willkommen in der Einkauf- und Kulturstadt- Parkscheiben statt Parkuhren. Vielfalt und Kultur erleben
Der Stadt Uetersen liegen diverse Konzepte zur Innenstadtentwicklung vor. Wobei sich eine Innenstadtentwicklung nicht auf die Parkpalette reduziert sondern in einer Kleinstadt wie Uetersen alle Bereiche der Stadt einschließt.
Neben der Erarbeitung eines Leitbildes für die Stadt Uetersen sollten in Weiterführung der Agenda Umwelt Indikatoren zur kommunalen Nachhaltigkeit entwickelt werden. Dazu ist es notwendig, sich durch geeignete Maßnahmen einen Überblick über die Nachhaltigkeit in der Stadt Uetersen zu verschaffen.
Diese Indikatoren werden dann in der täglichen Arbeit verwendet bei z.B.:
- Intelligenter Nutzung knapper Ressourcen, wie der Fläche
- Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz
- Behandlung und Umsetzung sozialer Gerechtigkeit
- Zukunftsweisender Stadtentwicklungssteuerung
- Schaffung eines Bewusstseins für nachhaltige Stadtentwicklung
Handlungsfelder in der Zuständigkeit der Stadt:
- Erfassen von Siedlungs- und Verkehrsflächen
- Trinkwasserverbrauch und Abwasser
- Erfassen von Einleitern Regenwasser
- Stromverbrauch kommunaler Liegenschaften mit Straßenbeleuchtung
- Installierte Leistung erneuerbarer Energie und Potentiale
- Erfassen und Bewerten der unter Natur-/Landschaftsschutz stehenden Flächen
- Arbeitslosenquote differenziert nach Geschlecht und Alter
- Ausbildungsverhältnisse/- plätze differenziert nach Geschlecht und Unternehmen
- Wirtschaftsstruktur
- Städtischer HH differenziert nach Kernhaushalt, Schulden und Beteiligungen/Verwaltungen
- Umweltschutz allgemein
- Bevölkerungs- und Siedlungsstruktur
- Geschlechtergerechtigkeit differenziert nach Männer und Frauen
- Sicherheit
- Familienfreundlichkeit
- Integration
- Shared Space
ÖPNV
Unsere Stadt: Mobilität für alle
Der ÖPNV ist ein wichtiger Baustein zum Erhalt einer intakten Infrastruktur in unserer Stadt. Viele Bürger haben kein eigenes Auto oder eine regelmäßige Mitfahrgelegenheit. Für diese Mitbürger unterstützen wir auch weiterhin die Anbindung ins Umland wie z.B. nach Elmshorn und Wedel oder in die Hansestadt Hamburg über Tornesch und Pinneberg. Sie sollte deshalb dauerhaft verfügbar und bezahlbar bleiben. Dazu bekennen wir uns als CDU. Der ÖPNV muss auch bedarfsorientiert die Schülerbeförderung und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. Dafür zahlt die Stadt jährlich erhebliche Zuschüsse für den bestehenden Stadtbusverkehr. Für diese Mobilität hat die Stadt den Vertrag mit der KViP geschlossen, in denen sich Uetersen ergänzend zum Kreis Pinneberg an den Kosten maßgeblich beteiligen. Für die seit längerem gewünschte Einrichtung einer Haltestelle an der Wittstocker Straße (in Höhe des Baumarkt Wörmcke) werden wir uns auch zukünftig mit Nachdruck einsetzen. Zu schwach frequentierten Zeiten würden wir eine Zusammenarbeit mit den Taxenbetrieben auch unterstützen.
Integration
Unsere Stadt: Vielfalt und Toleranz leben
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel – Globalisierung und Grenzöffnungen und die durch Kriege/Unterdrückung ausgelöste Wanderbewegung bringen Veränderungen, die auch in unsere Stadt deutlich spürbar sind. Seit vielen Jahren leben Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund in unserer Stadt. Die Stadt ist dadurch vielfältiger, bunter und auch interessanter geworden. Unsere Kindergärten, Schulen und das gesamte öffentliche Leben spiegeln diese Vielfalt in besonderer Weise wieder. Dieser Herausforderung stellt sich die CDU Uetersen. Aber: Integration ist keine Einbahnstraße. Aus unserem Selbstverständnis bedeutet Integration Zusammenwachsen und kann nur in den Köpfen und Herzen der Menschen stattfinden. Ein tragbares Fundament legen die Kindergärten, Schulen, Jugendbetreuung und Vereine. Hier müssen wir verstärkt dem Rat der Betroffenen folgen und gemeinsame Lösungen suchen und auch umsetzen. Das gibt es nicht kostenfrei. Wir sind bereit zu lernen, welche Konflikte aber auch welche Chancen sich ergeben, wenn Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammen leben und arbeiten und die daraus resultierenden Aufgaben gemeinsam anzugehen und die Mittel bereitzustellen.
Sicherheit
Unser Uetersen: Sichere und Saubere Stadt
Das Thema Sicherheit und Sauberkeit hat für die CDU hohe Priorität. Daher treten wir für eine Sicherheitspartnerschaft von Polizei, Ordnungsamt und anderen Institutionen, wie z.B. Stadtjugendpflege, ein. Der Feuerwehr gilt unser besonderes Augenmerk. Wir unterstützen die Arbeit unsere Wehr und fördern die Jugendfeuerwehr. „Parkranger“, sollten für Sicherheit und Sauberkeit, etwa im Rosarium, in Langes Tannen, im Klosterbereich und im Bleekerpark, sorgen. Unter Sicherheit versteht die CDU die tatsächlich durch die Bürgerinnen und Bürger gefühlte Sicherheit in allen öffentlichen Bereichen. Hier sind alternative Programme, wie „Midnightsport“ hilfreich. Die Sauberkeit unserer Straßen und Grünflächen soll durch „ehrenamtliche Patenschaften“ und erhöhte Reinigungsfrequenzen verbessert werden. Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit sollen verbessert werden. Eine Bußgeldanordnung beim Wegwerfen von Müll und widerrechtlicher Entsorgung (Sammelplätze Wiederverwertung!) wird eingeführt und entschlossen durchgesetzt.
Kultur
Unsere Stadt: Kultur gestalten, leben und erleben. Uetersen bietet eine breite Bandbreite von kulturellen Veranstaltungen und Initiativen. Auch in schwierigen Zeiten müssen Kulturschaffende unterstützt und gefördert werden. Die CDU ist vorbehaltlos für den Erhalt der Museen der Stadt.
Wir unterstützen die Arbeit der Chorknaben. Die CDU steht für die Einführung eines Budgets Kultur und die Bildung eines Beirates zur Vergabe der Mittel.
Umwelt
Ökologie und Ökonomie schließen sich gegenseitig nicht aus. Bei allen Beratungen und Beschlüssen ist eine Umweltverträglichkeits- und Wirtschaftlichkeitsprüfung selbstverständlich. Dem Erhalt und der Verbesserung der Ressource Natur gilt unsere besondere Aufmerksamkeit.
Jugend und Politik
Unsere Stadt: Da mach ich mit. Die CDU Uetersen fördert und fordert seit Jahren die Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern- und Jugendlichen im städtischen Alltag.
Gemeinsam mit Schulen, Vereinen und Institutionen möchten wir ein breites öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit schaffen, wie in der Gemeindeordnung im § 47 f festgelegt, Kinder und Jugendliche mit geeigneten Maßnahmen an allen Belangen zu beteiligen, die sie betreffen.

 

 

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