CDU-Tornesch Kommunalwahlprogramm 2013

 

Finanzen, Wirtschaft und Steuern

Im Bewusstsein der Notwendigkeit zum nachhaltigen Wirtschaften werden wir darauf achten, dass die laufenden Ausgaben die laufenden Einnahmen nicht überschreiten.

Eine wachsende Bevölkerungszahl darf nicht zu gleichermaßen erhöhten Verwaltungskosten führen. So beantragte die CDU beispielsweise für das Jahr 2011, den Verwaltungshaushalt um 8 % zu kürzen, was weitestgehend umgesetzt werden konnte. Ferner werden wir Einsparpotenziale in der Verwaltung im Hinblick auf eine Optimierung der regionalen Verwaltungsstruktur prüfen.

Durch unsere zukunftsweisende Wirtschaftspolitik der letzten Jahre siedelten sich neue Betriebe in Tornesch an. Zahlreiche neue Arbeitsplätze entstanden. Diese Form der Wirtschaftspolitik werden wir auch zukünftig fortsetzen und uns insbesondere für eine Erweiterung des Gewerbegebiets in Oha einsetzen. Die ortsansässigen Betriebe unterstützen wir weiterhin in ihrer Entwicklung.

Über eventuelle Anpassungen städtischer Steuern entscheiden wir mit Augenmaß unter Berücksichtigung der Folgen für die Betroffenen.

Verkehr

Die Regionalexpress-Züge und die Nord-Ostsee-Bahn NOB dürfen Tornesch nicht mehr länger links liegen lassen. Nach einem ersten Teilerfolg wird sich die CDU auch in Zukunft für vermehrte Zughalte einsetzen. Zusätzliche Halte verlängern allerdings die Wartezeiten an unseren beschrankten Bahnübergängen. An der Notwendigkeit einer weiteren zentrumsnahen Unterquerung der Bahn besteht daher kein Zweifel.

Wir fordern den Ausbau der K 22 zur Entlastung des Ortskerns. Weitere Verzögerungen wird es mit der CDU nicht geben. Wir sind für den Bau einer weiteren Bahnunterführung in Richtung Prisdorf und Westumgehung Pinneberg.

Der öffentliche Personennahverkehr zwischen dem Tornescher Bahnhof und dem Uetersener Zentrum muss verbessert werden. Maßstab ist der damalige Schienenverkehr mit einer Fahrzeit von nur 12 Minuten. Darüber hinaus ist der Radweg zwischen den Städten von den derzeitigen Hindernissen zu befreien und auszubauen.

Sicherheit

Mit Hilfe der CDU wurden beide Feuerwachen erweitert und standortgerecht ausgestattet. Eine ausreichende Polizeipräsenz muss für die Sicherheit unserer Tornescher Bürger erhalten bleiben. Ein Anliegen der CDU ist auch die Sicherung der Schulwege.

Infrastruktur und Stadtentwicklung

Bei der Gestaltung der neuen Wohngebiete und der Anbindung des neuen Sportplatzgeländes legt die CDU besonderen Wert auf eine fußgänger- und radfahrerfreundliche Gestaltung. Hierbei steht die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer im Vordergrund.

Auch die Ortskerngestaltung haben wir in Angriff genommen. Ein großer Schritt in diese Richtung ist der Bau eines attraktiven Kindergartens in zentraler Lage. Der Kauf von Schlüsselgrundstücken im Zentrum ist ein weiterer, bereits vollzogener Schritt. Ziel ist die Schaffung eines Zentrums zum Wohlfühlen, ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Die CDU Tornesch setzt sich aktiv für die Stärkung unserer Region ein. Das Fusionsgutachten wird uns bei der Entscheidung helfen. Außerdem unterstützen wir den Ausbau des Breitbandnetzes in unserer Stadt.

Sport

Die CDU hat entschieden an der Realisierung der großen Sporthalle mit modernster Ausstattung und des Sportplatzes an der Klaus-Groth-Schule mitgewirkt. Wir wollen die geplante Großsportanlage am Großen Moorweg in die Tat umsetzen und werden alle Sportvereine bedarfsgerecht und im Einklang mit der finanziellen Lage unterstützen.

Schule

Die CDU wird auch in Zukunft allen Tornescher Schulen tatkräftig zur Seite stehen. Wir werden uns für den Erhalt des Uetersener Gymnasiums für Tornescher Schüler und für dessen Aufnahme in den Schulzweckverband unserer beiden Städte einsetzen. Außerdem werden wir die Umstellung auf Ganztagsschulbetrieb an der Johannes-Schwennesen-Schule unterstützen und diesbezüglich darauf achten, dass die Kinder ein vielfältiges Angebot an kostenfreien Kursen erhalten.

Kinderbetreuung

Die CDU ist für die Beibehaltung und Erhöhung des „KiTa-Talers“ und wird sich weiterhin für die Förderung einer flexiblen Kinderbetreuung in Tornesch engagieren. Deshalb wollen wir eine bedarfsorientierte Erweiterung der Öffnungszeiten in unseren Kindertagesstätten und Schulen. Wir unterstützen auch die privat geführte Betreuungsklasse an der Fritz-Reuter-Schule. Die CDU steht hinter dem Erhalt und der Erweiterung der Krippenplätze und einer Stärkung der von ihr durchgesetzten Tagesmütterbetreuung.

Jugend

Der CDU ist die Unterstützung der Arbeit des Jugendzentrums „Jott-Zett“ an der Klaus-Groth-Schule wichtig. Wir streben in unserer Stadt eine Erweiterung des Angebotes für über 16-jährige Jugendliche an. Die CDU begrüßt Vorhaben, die das Freizeitangebot für unsere Jugendlichen abwechslungsreich gestalten und unterstützt Bestrebungen zur Einrichtung einer speziellen Jugendgastronomie.

Kultur

Wir wollen die Städtepartnerschaften im Sinne des europäischen Gedankens pflegen, intensivieren und ausbauen. Die CDU ist für eine bedarfsgerechte Unterstützung der Vereine, Verbände und Künstler unserer Stadt. Die Angebote von Volkshochschule, Stadtbücherei und Kreismedienzentrum müssen für alle Altersgruppen erhalten bleiben und bedarfsorientiert erweitert werden. Bestrebungen zur festen Einrichtung eines attraktiven Wochenmarktes in Tornesch werden wir fördern.

Senioren

Die Bedürfnisse der älteren Menschen in unserer Stadt liegen uns am Herzen. Unsere politische Arbeit hat zu einem breiten Angebot an altengerechtem Wohnraum geführt. Dem Seniorenbeirat und den Wohlfahrtsverbänden wird die CDU auch weiterhin in ihrer wichtigen Arbeit zur Seite stehen. Wir werden uns beim Kreis dafür stark machen, dass die Vorschriften zur Verlagerung der Facharztsitze geändert werden. Damit will die CDU das Facharztangebot in Tornesch mittelfristig verbessern.

Umwelt

Die CDU setzt sich für die Stärkung des Esinger Moores als Naherholungsgebiet und damit für eine Reduzierung des dortigen Kraftfahrzeugverkehrs ein.

Wir wollen die Nutzung von Ökostrom und erneuerbaren Energien ausbauen. Die umweltfreundliche Nahwärmeversorgung in den Neubaugebieten treiben wir weiter voran, wie bereits im Gebiet „Tornesch - Am See“ vorgesehen. Es ist uns außerdem wichtig, dass die Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs in unseren öffentlichen Gebäuden durch die Tornescher Verwaltung weiterverfolgt wird.

April 2013

RN.

 

 

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