Es ist zuweilen eine schwierige Aufgabe junge Menschen für Politik zu begeistern

Neben der Jungen Union Tornesch-Uetersen vertritt der Jugendbeirat in Uetersen die Stimme der Jugend in unserer Region. In Tornesch ist der Versuch, einen Jugendbeirat zu gründen, vor etwa zwei Jahren eingeschlafen. In Uetersen war es eine Mammutaufgabe für die Wahl des Jugendbeirates überhaupt genug Kandidaten zu finden. Zeitgleich nehmen die Mitgliederzahlen in den meisten politischen Jugendorganisationen seit Jahren ab.

Auch wenn die Junge Union Tornesch-Uetersen im laufenden Geschäftsjahr bereits neun neue Mitglieder gewinnen konnte, merken wir, dass es nicht immer einfach ist, Jugendliche für Politik oder sogar für politische Aktivität zu begeistern.
Manchmal ist Politik eben trocken, zäh und bürokratisch. Politische Prozesse wie beispielsweise der Ausbau der K22 ziehen sich über Jahrzehnte hin. Ausschusssitzungen sind für außenstehende Besucher häufig unverständlich. Fragen in der Einwohnerfragestunde werden nicht immer inhaltlich beantwortet.

Politik kann Spaß bringen

Als Junge Union sind wir davon überzeugt, dass politisches Engagement wichtig ist und Spaß bringen kann. Schließlich ist es die Jugend von heute, die am längsten von den gegenwärtigen politischen Entscheidungen betroffen sein wird. Wie die beiden von der CDU aufgegriffenen Anträge zur Verbesserung des Busverkehrs in unserer Region und zur Barrierefreiheit in Tornesch zeigen, hat die Jugend durchaus ein Wörtchen in der Politik mitzureden.

Politik muss attraktiver werden

In Gesprächen mit Jugendlichen merken wir, dass ein Grundinteresse an Politik vorhanden ist. Dieses Grundinteresse muss gestärkt werden. Die Junge Union setzt sich als Ziel in den kommenden Monaten noch intensivere Anstrengungen zu unternehmen, um Jugendliche für die Politik zu begeistern.

Konkret möchte die Junge Union Tornesch-Uetersen Lösungen ausarbeiten, um das kommunalpolitische Bildungsangebot vor Ort zu verbessern und politische Prozesse attraktiver zu gestalten.

So könnte beispielsweise das in Uetersen durchgeführte Planspiel, in dem Schüler eine Ratsversammlung nachspielen, auch ein Modell für Tornesch sein. Andererseits könnte sich die Stadt Uetersen ein Vorbild an dem Internetauftritt der Stadt Tornesch nehmen. Junge Menschen leben digital und informieren sich übers Internet über Politik. Deswegen ist es wichtig, dass Kommunen einen anschaulichen digitalen Auftritt haben. Im Zuge dessen ist auch über einen Social-Media-Auftritt für Tornesch und Uetersen zu diskutieren.

Mit Erklärvideos zur Kommunalpolitik wird die Junge Union selbst einen Beitrag dazu leisten, das politische Bildungsangebot zu erweitern. Denn wir wissen: Junge Menschen braucht die Politik!