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Die Junge Union Tornesch-Uetersen verfolgt die derzeitige Diskussion zur Prüfung der Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Tornesch und Uetersen für den öffentlichen Personennahverkehr, die bereits im Mai 2016 von der Jungen Union öffentlich gefordert wurde. Besonders freut sich die Junge Union über die Unterstützung der CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier und der CDU-Landtagskandidatin und JU-Kreisvorsitzenden Birte Glißmann, die sich tatkräftig für ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept und die Anbindung des ländlichen Raums im Kraftgürtel Hamburgs einsetzen. Die Junge Union ist überzeugt, dass die Stadtbahn die vielseitig benötigte, verkehrliche Entlastung für die beiden Nachbarstädte Tornesch und Uetersen bringen kann.

Dazu erklärt Justus Schmitt (19), Vorsitzender der Jungen Union Tornesch-Uetersen: „Es ist absolut richtig von Barbara Ostmeier, die Landesregierung beim Thema „Stadtbahn“ aus der Reserve zu locken. Die Schienenverbindung ist möglicherweise ein wahrer Goldschatz der Verkehrsinfrastruktur unserer Städte, der entstaubt werden muss. Für jung wie alt ist die verkehrliche Entlastung ein Gewinn. Kostbare Lebenszeit kann bei der Vermeidung von Staus gespart werden, die Forderung ist auch aus umweltpolitischer Sicht zu unterstützen. Die Junge Union wird die Aussage der Landesregierung zur Thematik ernst nehmen und weiter Meinungen von Bürgern, vor allem über die sozialen Medien, einholen. Wie sich allerdings der Landtagsabgeordnete Kai Vogel (SPD) bisweilen die Durchführung einer repräsentativen Umfrage zur möglichen Nutzung der Stadtbahn vorstellt, ist schleierhaft. Eigentlich sollte klar sein, dass auch die SPD-Landtagskandidaten endlich Farbe bekennen und die Tornescher und Uetersener Belange in der Verkehrspolitik so unterstützen sollten, wie die Bürger es verdienen.

Die Sorgen von Beate Raudies (SPD), eine Stadtbahn könnte zum Beispiel durch Schranken an der Esinger Straße zu Verkehrsbelastungen führen, ist in Anbetracht der gängigen Praxis in anderen Städten, wie beispielsweise in Berlin und Brüssel, absurd. Dort überqueren Straßenbahnen innerhalb weniger Sekunden die Straße. Die Landtagsabgeordneten der SPD hätten sich zudem bereits in den vergangenen fünf Jahren für die Prüfung einsetzen können und nicht erst im Wahlkampf. Als Junge Union Tornesch-Uetersen wünschen wir uns, dass sich die SPD-Politiker aus unseren Wahlkreisen ein Beispiel an der CDU nehmen und die Forderung endlich aktiv unterstützen.“

Birte Glißmann (24), CDU-Landtagskandidatin und JU-Kreisvorsitzende begründet ihr Engagement für die Stadtbahn wie folgt: „Die Stadtbahn stellt eine gute Verknüpfung der beiden Städte miteinander, vor allem aber eine gute Anbindung an den Tornescher Bahnhof sicher. Insbesondere für viele junge Leute und die vielen Pendler bedeutet die bessere Verbindung nach Hamburg einen großen Mehrwert. Eine Reaktivierung der Bahntrasse bringt viele weitere Vorteile mit sich. So kann nicht nur der Stadtverkehr erheblich entlastet werden, sondern es verkürzen sich auch die Fahrzeiten im Gegensatz zum Busverkehr.“