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Am vergangenen Montag haben Junge Union und CDU fristgerecht die im Tornescher Stadtgebiet aufgehängten Plakate für das CDU-Grillfest, das am vorangegangenen Sonntag stattgefunden hatte, abhängen wollen, wie es mit der Stadt Tornesch im gängigen Verfahren bei der Vergabe von Plakatstandorten an Parteien vereinbart ist. An mehreren Standorten wurden die Plakate der CDU Tornesch nicht so vorgefunden, wie sie aufgestellt worden waren: Sie lagen auf dem Boden oder waren sogar in Gänze entwendet worden und nicht auffindbar. Anstelle der CDU-Plakate hingen an den besagten Standorten nun Plakate der Jungsozialisten Elmshorn-Tornesch (Jusos) mit dem Konterfei von Martin Schulz, die die Jusos an den Standorten aufgehängt hatten. Mittlerweile haben die Jusos die angesprochenen Standorte wieder geräumt. Diese Art des Eingriffs in die politische Arbeit will die Junge Union Tornesch-Uetersen trotzdem nicht unkommentiert lassen, weil sie dem gewünscht sachlichen Niveau des Bundestagswahlkampfs in keiner Weise gerecht wird.

Dazu erklärt Justus Schmitt (19), Vorsitzender der Jungen Union Tornesch-Uetersen: „Politische Jugendorganisationen haben nach unserem Verständnis den Auftrag, wie ihre Mutterparteien die politische Meinungsbildung zu fördern und gerade im Wahlkampf die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Mitbewerbern zu suchen. Dies darf allerdings nicht auf dem Rücken der Demokratie geschehen. Unbefugtes Entwenden von politischen Plakaten und deren Beschädigung sind Straftaten, was insbesondere politisch engagierte Menschen wissen sollten. Wir fordern von den Jusos Elmshorn-Tornesch eine öffentliche Entschuldigung und hoffen darauf, dass ein solcher Anfängerfehler kein zweites Mal geschehen wird.“