Lassen Sie uns mehr Demokratie wagen

Justus Schmitt ist heute auf dem Kreisverbandstag der Jungen Union (JU) in Tornesch als neuer Kreisvorsitzender gewählt worden. Damit tritt der stellvertretende Vorsitzende der CDU Tornesch die Nachfolge von Birte Glißmann an, die fünfeinhalb Jahre lang an der Spitze des JU-Kreisverbandes stand.

„Birte Glißmann hat dem JU-Kreisverband während ihrer Amtszeit ein sympathisches, offenes und zugleich inhaltsstarkes Gesicht verliehen. Unter ihr war die Junge Union unglaublich aktiv, hat sich bei eigenen Veranstaltungen mit etwaigen politischen Themen auseinandergesetzt, bei Wahlkämpfen unterstützt und sich zudem inhaltlich sowie personell stark in den JU-Landesverband eingebracht“, dankt der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Tornesch, Daniel Kölbl, der scheidenden JU-Kreisvorsitzenden für ihre geleistete Arbeit. Darüber hinaus wünscht Daniel Kölbl ihrem Nachfolger viel Erfolg für seine neuen Aufgaben: „Ich wünsche Justus Schmitt, dass er es schafft, zahlreiche junge Menschen für die Politik zu begeistern und mit Hilfe der Stimme der Jugend zu einer zukunftsweisenden und generationengerechten Politik beizutragen.“

 

Justus Schmitt

Vor 500 Jahren hat Martin Luther mit seinen 95 Thesen die Reformation der Kirche in Gang gesetzt und damit maßgeblich unser gegenwärtiges christliches Menschenbild geprägt. Daher unterstützt die CDU Tornesch die Forderung, den Reformationstag als ständigen Feiertag in Hamburg und Schleswig-Holstein zu etablieren. „Zwar würde durch den zusätzlichen Feiertag ein Arbeitstag in den Unternehmen wegfallen. Doch andererseits verringert der zusätzliche Feiertag die Stressbelastung der Mitarbeiter und steigert damit die Produktivität an den übrigen Arbeitstagen. Zugleich bilden Schleswig-Holstein und Hamburg mit nur neun gesetzlichen Feiertagen das Schlusslicht in der Feiertagsstatistik, während es in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg und im Saarland zwölf Feiertage gibt“, erläutert Daniel Kölbl, der den Tornescher Christdemokraten vorsitzt. Die Erklärung des Reformationstages als ständigen Feiertag wäre zugleich eine Kompensation für den Buß- und Bettag, der seit dem Jahr 1995 wegen der erhöhten Belastung der Arbeitgeber für die damals neu eingeführte Pflegeversicherung als Feiertag abgeschafft worden ist.

Die Tornescher Christdemokraten betonen aber auch, dass die Anerkennung des Reformationstages als gesetzlicher Feiertag mit entsprechender gesellschaftlicher Verantwortung einhergeht. „Sinn der Einführung eines neuen Feiertages ist es nicht, einfach nur einen zusätzlichen freien Tag zu schaffen. Unsere christlichen Feiertage dienen auch dazu, sich auf den feierlichen Anlass zu besinnen. Die zahlreiche Teilnahme am Reformationstag an dem Festgottesdienst in der Tornescher Kirche mit anschließender Pflanzung der Luther-Eiche ist dafür ein vorbildliches Beispiel“, so Daniel Kölbl. 

Kai Schmidt ist am Dienstag im Rahmen Ratsversammlung als Ratsherr verpflichtet worden. Damit rückt er über die CDU-Liste für den zurückgetretenen Bernhard Janz in die Tornescher Ratsversammlung nach.

„Als ortsansässiger Bauunternehmer wird Kai Schmidt Wirtschaftskompetenz in die Tornescher Ratsversammlung einbringen und uns bei Bauthemen in der Entscheidungsfindung von seiner beruflichen Erfahrung profitieren lassen“, freut sich CDU Stadtverbandsvorsitzender Daniel Kölbl.

Auch beim CDU-Fraktionsvorsitzenden, Christopher Radon, stößt die neue Ratsmitgliedschaft auf Zustimmung: „Ich habe Kai Schmidt als fleißigen sowie verlässlichen Weggefährten kennengelernt, der politische Sachverhalte stets kritisch reflektiert.“

Kai Schmidt selbst sagt zu seiner neuen Aufgabe: „Ich freue mich auf die Herausforderung. Jetzt gilt es anzupacken, damit wir in Tornesch eine gute Politik betreiben.“

Michael von Abercron zieht in den Deutschen Bundestag ein

Michael von Abercron gewinnt den Wahlkreis direkt und zieht damit für den Kreis Pinneberg in den Deutschen Bundestag ein. Im Namen des CDU Stadtverbandes Tornesch gratuliert Daniel Kölbl dem künftigen Parlamentarier: „Mit Michael von Abercron hat der Kreis Pinneberg einen neuen Abgeordneten, der unglaublich fleißig ist und sich für die Interessen unseres Kreises in Berlin einsetzen wird. Vor allem bei der Ertüchtigung unserer Verkehrsinfrastruktur und der Stärkung der Sicherheit stehen wir bei uns im Kreis Pinneberg vor großen Herausforderungen. Ich wünsche Michael von Abercron für die kommende Legislaturperiode viel Erfolg und bei wichtigen Entscheidungen ein glückliches Händchen im Sinne des deutschen Volkes.“

Freude kommt bei Daniel Kölbl beim Tornescher Wahlergebnis auf. Wie schon bei der Landtagswahl wird die CDU in Tornesch auch bei der Bundestagswahl stärkste Kraft. „Die guten Ergebnisse der Landtags- und Bundestagswahl geben uns Rückenwind für die anstehende Kommunal- und Bürgermeisterwahl. Doch bis dahin liegt inhaltlich noch viel Arbeit vor uns. Es gilt den Haushalt in Tornesch zu konsolidieren und Lösungen in der Verkehrspolitik zu entwickeln“, so der Tornescher CDU-Stadtverbandsvorsitzende.

Zum Ergebnis der AfD in Höhe von 8,8% bei den Zweitstimmen in Tornesch äußert sich Daniel Kölbl: „Wir haben den Anspruch, Politik für alle Tornescher zu gestalten. Es ist schade, dass wir nicht alle Bürger mit unserer Politik erreichen. Das zeigt, dass wir uns weiter verbessern müssen.“

Dank an Ole Schröder

Nach 15 Jahren scheidet Dr. Ole Schröder aus dem Bundestag aus. Daniel Kölbl dankt dem parlamentarischen Staatssekretär, der in dieser Funktion seit 2009 der Bundesregierung angehört: „Ole Schröder hat sich während seiner Amtsperiode unermüdlich für unser Land und unseren Wahlkreis eingesetzt. Die Bedeutung der Sicherheit in unserem Land hat Ole Schröder schon weit vor der gegenwärtigen politischen Debatte erkannt und sich unter anderem für den Erhalt der Tornescher Polizeistation eingesetzt und im Bundestagswahlkampf 2013 für eine stärkere Polizeipräsenz im Kreis Pinneberg geworben. Insbesondere als Mitglied der jüngeren Generation bin ich Ole Schröder für seinen erfolgreichen Einsatz für eine ausgeglichene Haushalspolitik sehr verbunden. Zwar bedauere ich, dass Ole Schröder aus dem Bundestag ausscheidet. Doch gleichzeitig habe ich Verständnis dafür, dass Ole Schröder nach 15 Jahren im Deutschen Bundestag neue berufliche Herausforderungen sucht und wünsche ihm und seiner Familie alles Gute.“

 

Michael von Abercron

Nun ist es wirklich offiziell: Roland Krügel tritt bei der nächsten Bürgermeisterwahl im Mai 2018 nicht wieder an. Das verkündete unser amtierender Tornescher Amtsinhaber in der jüngsten Sitzung der Ratsversammlung am 27. Juni 2017.

Seit über drei Jahrzehnten leitet Roland Krügel an der Spitze der Tornescher Verwaltung die Geschicke unserer Stadt. Tornesch hat sich während seiner Amtszeit prächtig entwickelt, sodass uns im Jahr 2005 die Stadtrechte verliehen worden sind. Darüber hinaus hat Krügel zahlreiche Projekte federführend vorangetrieben. So wurden unter dem dienstältesten Bürgermeister Schleswig-Holsteins moderne Kindergärten gebaut, Wohnraum geschaffen und die Feuerwehren ausgezeichnet ausgestattet. Zudem hat Roland Krügel mit seiner guten Verbindung zur Wirtschaft die Gewerbeansiedlung in Tornesch vorangetrieben, wodurch Arbeitsplätze und ein erhöhtes Steueraufkommen in unserer Stadt entstanden sind.

Anerkennung gegenüber der Arbeit von Roland Krügel zeigt auch unser CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon: „Wer mit Roland Krügel zusammenarbeitet, weiß, dass unser Bürgermeister klare Vorstellungen und Ziele hat, wie er Tornesch gestalten möchte. Mit seiner Durchsetzungskraft hat er es in den letzten Dekaden immer wieder vermocht, die Interessen von Tornesch im Kreis und im Land durchzusetzen.“ In Ergänzung dazu würdigt Christopher Radon das persönliche Engagement des Tornescher Bürgermeisters: „Roland Krügel setzt sich bis heute mit großem Herzblut für Tornesch ein. In der politischen Arbeit merken wir immer wieder, dass ihm unsere Heimat am Herzen liegt.“

(Foto: Fabian Schindler | abendblatt.de)