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Annegret Kramp-Karrenbauer wurde vom Bundesparteitag der CDU in Hamburg als neue Vorsitzende der CDU Deutschlands gewählt. In einer Stichwahl mit Friedrich Merz erhielt Annegret Kramp-Karrenbauer 517 von 999 abgegebenen Stimmen. Damit konnte sie 35 Stimmen mehr als Friedrich Merz auf sich vereinen.

Der Tornescher CDU-Stadtverbandsvorsitzende Daniel Kölbl begrüßt die Wahl der neuen Parteivorsitzenden: „Ich bin zuversichtlich, dass Annegret Kramp-Karrenbauer eigene und neue Impulse in der CDU setzen wird.“ Als große Stärke von Annegret Kramp-Karrenbauer sieht der Tornescher Christdemokrat zudem ihre Regierungserfahrung gepaart mit einem klaren konservativen Kurs der Mitte. „Am Rande der CDU-Regionalkonferenz in Lübeck konnte ich mich kurz mit Annegret Kramp-Karrenbauer unterhalten. Dort habe ich sie trotz des Medienwirbels um ihre Person als bodenständige Frau kennengelernt“, berichtet Daniel Kölbl.

Ähnlich wie sich die Stimmen der Delegierten auf die drei Kandidaten Annegret Kramp- Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn verteilten, so waren auch in der Tornescher CDU-Mitgliedschaft die Präferenzen für den Bundesvorsitz unterschiedlich. Auf Verwunderung stößt das beim örtlichen CDU-Vorsitzenden nicht: „Wir hatten drei herausragende Kandidaten für den Bundesvorsitz.“

Neben der hervorragenden Kandidatenlage stieß in der Tornescher CDU-Basis der faire Wahlkampf auf Gefallen. Dazu erklärt Daniel Kölbl: „Uns als CDU zeichnet aus, dass wir aufrichtig miteinander umgehen und wenn es darauf ankommt zusammenhalten.“

Für die Zukunft hat der Tornescher Christdemokrat einen Wunsch: „Trotz des knappen Wahlergebnisses ist es wichtig, dass wir als CDU – auch vor Ort an der Basis – geschlossen hinter unserer neuen Parteivorsitzenden stehen, damit wir der Verantwortung für unser Land gerecht werden. Die CDU gehört nicht zu den Parteien, die sich mehr mit sich selbst als um die Politik für unser Land beschäftigt.“

 

 

Mit den Stimmen von CDU, Grünen und SPD hat der Pinneberger Kreistag seinen Doppelhaushalt für die Jahre 2019 und 2020 beschlossen. Für den Tornescher Kreistagsabgeordneten Daniel Kölbl ist das Grund zur Freude. Denn mit dem Haushalt sei der Grundstein für zahlreiche Maßnahmen gelegt worden, von denen Tornesch profitiere.

So seien im Kreishaushalt 250.000 Euro für die Planung und ein Konzept zur verkehrlichen Entlastung der Ortskerne von Tornesch und Uetersen bereitgestellt worden. Gerade weil diese der K22 immer noch kritisch gegenüberstünden, freue sich Daniel Kölbl über den mit den Grünen erzielten Kompromiss: „Die Planungen für eine Ortsumgehungsstraße müssen Fahrt aufnehmen, damit wir zügig in die Umsetzung kommen und der Verkehr im Tornescher Zentrum endlich entlastet wird.“

Ferner werde eine Begegnungsstätte für psychisch kranke Menschen in Tornesch/Uetersen ins Leben gerufen. Laut sozialpsychiatrischem Dienst gebe es von August 2017 bis Januar 2018 insgesamt 158 Fälle psychisch kranker Menschen in Tornesch und Uetersen. „Es ist wichtig, für diese Menschen eine niedrigschwellige Versorgung in unserer Region aufzubauen“, erklärt Daniel Kölbl.

Darüber hinaus könnten sich die Tornescher Sportvereine auf eine kleine Geldspritze einstellen, da der jährliche Zuschuss an den Kreissportverband ab dem Jahr 2020 von 485.800 Euro auf 824.400 Euro deutlich erhöht werde. Daniel Kölbl stellt dazu fest: „Ein Großteil des Geldes leitet der Kreissportverband an örtliche Sportvereine wie beispielsweise den TuS Esingen oder den FC Union Tornesch weiter. Vor allem Vereine mit vielen jugendlichen Mitgliedern und lizenzierten Übungsleitern profitieren von den Zuschüssen.“

Nicht zu verachten sei zudem die Senkung der Kreisumlage, mit der die CDU in den Haushaltsberatungen eines von zwei zentralen Wahlversprechen umsetze. Mit über 330.000 Euro pro Jahr werde der Tornescher Haushalt durch die Senkung der Kreisumlage entlastet. „Das ist eine ordentliche Hausnummer, die wir beispielsweise in Tornesch dazu nutzen könnten, die Elternbeiträge in den KiTas zu senken, indem wir den KiTa-Taler wieder einführen“, so der Tornescher CDU-Stadtverbandsvorsitzende.

Auf Zustimmung stoßen die Beschlüsse des Kreistages auch bei der Tornescher CDU-Fraktion. Deren Vorsitzender, Christopher Radon, lobt die Arbeit von Daniel Kölbl: „Im ersten halben Jahr seiner Amtszeit als Kreistagsabgeordneter hat Daniel Kölbl bereits viel für Tornesch erreicht.“

„Kostenfreies WLAN an öffentlichen Plätzen“, so lautete die Forderung von CDU und Junge Union im Kommunalwahlkampf. Nun wird der Wunsch der Christdemokraten trotz leerer Kassen beflügelt. Denn aus Brüssel winkt Geld. Insgesamt 120 Millionen Euro stehen im Haushalt der Europäischen Union (EU) bis 2020 für die Finanzierung von Geräten für kostenlose, öffentliche Wi-Fi-Dienste zur Verfügung. Ab dem 7. November können sich Kommunen aus ganz Europa um Mittel aus diesem Topf bewerben, die nach dem Windhundprinzip verteilt werden. Die schnellsten 2.800 Städte und Gemeinden erhalten jeweils einen 15.000-Euro-Gutschein, den sie anderthalb Jahre lang für die Einrichtung von Wi-Fi-Hotspots im öffentlichen Raum nutzen können. Diese Chance sollte sich Tornesch nach Vorstellungen von Daniel Kölbl nicht entgehen lassen: „Wir müssen auch auf kommunaler Ebene die Digitalisierung mutig vorantreiben. Gerade im Bahnhofsumfeld könnten Pendler von einem öffentlichen WLAN profitieren.“ Zu einer attraktiven Innenstadt gehöre laut dem Tornescher CDU Stadtverbandsvorsitzenden außerdem ein leistungsfähiges, öffentliches WLAN.

Auch die CDU Uetersen begrüßt die Initiative für öffentliche Hotspots. „Mit einem kostenfreien, öffentlichen WLAN würde unsere Fußgängerzone aufgewertet werden“, betont Alexander Böhm, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Uetersen.

Unterstützt werden die beiden CDU Stadtverbände von der Jungen Union. Deren Vorsitzende, Julie Da Ronch, erklärt: „Für Jugendliche hat eine schnelle und frei verfügbare Internetverbindung einen hohen Stellenwert, um unterwegs Filme zu streamen, Musik zu hören oder mit Freunden zu kommunizieren.“ Daher freue sich die Nachwuchspolitikerin, dass die EU für die Wi-Fi-Dienste vorgebe, die schnellste am Massenmarkt erhältliche Internetverbindung zu nutzen und das WLAN so auszustatten, dass mindestens 50 Nutzer gleichzeitig ohne Leistungsabfall zugreifen können.

 

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Jahrelang hat die Stadt Tornesch an Eltern, deren Kinder eine KiTa oder anerkannte Tagesmutter besuchen, mit einem monatlichen Betrag finanziell entlastet. Gegen Ende der vergangenen Wahlperiode wurde der KiTa-Taler im Elementarbereich hingegen mit der absoluten Mehrheit der SPD im Hauruckverfahren abgeschafft.

Zum 1. August sind die Elternbeiträge in den Tornescher Kindertagesstätten nun erneut gestiegen. Für einen Elementarplatz (acht Stunden Betreuung am Tag) zahlen Eltern seit dem 1. August 2018 einen monatlichen Beitrag von 304,- Euro. Hinzukommen in der Regel Kosten in Höhe von 58,- Euro monatlich für die Teilnahme am Mittagstisch. Bei Nutzung von Früh- oder Spätdienst fallen weitere Gebühren für die Eltern an.

Der KiTa-Taler im Elementarbereich belief sich zuletzt bei einer Nutzung der Ganztagesbetreuung pro Tag auf 43,- Euro monatlich. Das sind pro Jahr 516,- Euro, die aktuell dem Haushalt einer Familie durch den Wegfall des KiTa-Talers fehlen.

Dazu äußert sich Justus Schmitt wie folgt: „Die monatlichen Gebühren für einen KiTa-Platz sind sehr hoch. Auch wenn die Kinder eine qualitativ gute Betreuung erhalten, kommt dieses im Gegenzug Eltern teuer zu stehen. Hier müssen wir eine Entlastung schaffen.“

Aus Gesprächen mit betroffenen Eltern wissen die Christdemokraten, dass sich einige Familien die Frage stellen, ob es wirtschaftlich mehr Sinn ergebe die Kinder selbst zu betreuen anstatt arbeiten zu gehen und dann vom zusätzlichen Einkommen die KiTa-Gebühren zahlen zu müssen.

Zur Förderung junger Familien plädiert die CDU nun für eine Wiedereinführung des KiTa-Talers.

Im Rahmen der Haushaltsberatungen soll für das Jahr 2019 nun auf Antrag der CDU der nächste Ausschuss für Jugend und Bildung die Höhe des KiTa-Talers beraten.

Da aktuell geplant ist, die KiTa-Finanzierung auf Landesebene noch in dieser Legislaturperiode neu zu regeln und im Zuge dessen eine Reduzierung der Elternbeiträge zu erwarten ist, soll der KiTa-Taler bis zu dieser Neuregelung befristet werden.

 

Familie und Kinder CDU Kita Taler

Ein Jahr ist es her, dass die CDU Tornesch anlässlich des 500. Luther-Jubiläums die Forde-rung nach der Etablierung des Reformationstages als ständigen Feiertag öffentlich unter-stützt hat. „Damals gab es viel Zuspruch, aber auch viele belächelnde Kommentare, dass die Forderung sowieso nie umgesetzt werden würde“, erinnert sich CDU Stadtverbandsvor-sitzender Daniel Kölbl. Nun sieht die Welt zur Freude des Christdemokraten anders aus. Die Länder Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen haben dieses Jahr den Reformationstag als festen Feiertag ausgerufen. Schleswig-Holstein hat damit nun zehn ge-setzliche Feiertage und holt gegenüber Spitzenreiter Bayern auf, wo es 13 Feiertage inklusi-ve Mariä Himmelfahrt gibt.

Vor einem Jahr forderte die CDU jedoch nicht nur einfach einen zusätzlichen freien Tag, son-dern Daniel Kölbl betonte auch die gesellschaftliche Verantwortung, die mit der Anerkennung des Reformationstages als gesetzlicher Feiertag einhergeht: „Unsere christlichen Feiertage dienen auch dazu, sich auf den feierlichen Anlass zu besinnen.“ Diese Forderung wird nun von der Jungen Union konkretisiert. Die Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union Torne-sch-Uetersen, Julie Da Ronch, erklärt: „Wir appellieren an die Relevanz der christlichen Werte für unsere Gesellschaft. Mit der Einführung des Reformationstages als „echten“ Feier-tag setzt Schleswig-Holstein ein Zeichen für die Relevanz dieser Werte in unserer Gesell-schaft.“

Vor mittlerweile über 500 Jahren hat Martin Luther durch das Anschlagen der 95 Thesen einen Wandel in der Gesellschaft bewirkt: Dem einfachen Volk wurde durch die Übersetzung der Bibel ins Deutsche die Möglichkeit gegeben, an dem christlichen Glauben und dem Got-tesdienst aktiv teilzunehmen. Mit Luthers Einsicht, dass allein Gott dem Menschen seine Sünden vergäbe, revolutionierte er den christlichen Glauben. Dieses Ereignis gilt als Auslö-ser für die Ablösung von der katholischen Kirche und als Grundstein des evangelischen Glaubens.
Dazu äußert sich Julie Da Ronch: „Wir Protestanten sollten gerade diesen Feiertag nutzen, um uns auf unseren Glauben und die Bedeutung der christlichen Werte zu besinnen, die wir vertreten. Und dazu muss man nicht zwangsweise in die Kirche gehen oder einen Gottes-dienst besuchen!“

 

(Bild: © Smetek für DIE ZEIT | von ZEIT online)

 

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