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In Tornesch besteht durch Zuzüge ein dringender Bedarf an Betreuungsplätzen. Als erste Lösung werden die Betreuungsplätze im Bonhoefferhaus für eine begrenzte Zeit reaktiviert. Dazu wurde der Beschluss gefasst, im Neubaugebiet „Tornesch am See“ eine neue Kindertagestätte zu bauen. Eine zukunftsorientierte Lösung heißt aus Sicht der Christdemokraten die Betreuung in der neuen Einrichtung am Bedarf der Eltern zu orientieren.

Dieses erfordert natürlich von allen Seiten eine Flexibilität und Planung und ein Loslösen von alten Gedankenmustern. „Der Zuzug ist groß, die Arbeitszeiten von Eltern erfordern heutzutage flexiblere Angebote – unter dem Aspekt müssen wir die Einrichtungen planen und Angebote vorhalten“ macht Silke Sörensen Mut für die Zukunft.

Die Verwaltung erfragt in regelmäßigen Abständen bei den Eltern den Bedarf der Betreuungszeiten ab, um bei ausreichender Nachfrage diese anzubieten. Dieses funktioniert bisher sehr gut und die Träger schaffen die nötigen Kapazitäten.  

Die  Christdemokraten möchten noch einen Schritt weiter gehen:

„Wenn wir einen neuen Kindergarten planen, muss dieser auch den Anforderungen an zukünftige Bedarfe mit sich bringen“ führt Silke Sörensen das Thema fort. Wenn Betreuungszeiten bis weit in die Abendstunden hinein benötigt werden, sollten nicht nur die Zeiten, sondern auch die Raumsituation  angepasst werden.

Weiterhin muss auch die Möglichkeit für eine Abendverpflegung geschaffen werden. Die Zu- und Abfahrten müssen so gestaltet werden, dass durch sehr frühe oder sehr späte Bring- und Abholzeiten die Anlieger nicht belastet werden.  

Auch wenn wir uns wünschen, dass die Kinder viel Zeit im eigenen häuslichen Umfeld verbringen, so verlangen in heutigen Zeiten die Anforderungen des Arbeitsmarktes ein Umdenken und eine gewisse Flexibilität. 

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