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Auf Initiative der CDU Tornesch haben sich in der vergangenen Woche Vertreter des Tornescher Kirchenvorstandes sowie der Christdemokraten zu einem offenen Austausch getroffen. Im Vordergrund des Austausches stand vor allem die Relevanz der Kirche in unserer Gesellschaft. Dabei wurde auch die Frage erörtert, welche Relevanz das „C“ noch in der CDU habe.

Für den CDU-Vorsitzenden, Daniel Kölbl, steht fest: „Die Grundwerte der CDU in Form von Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit leiten sich aus dem christlichen Menschenbild ab. Nichtsdestotrotz ist die CDU eine weltoffene Partei, die ebenso Atheisten und Gläubige anderer Religionen als Mitglieder hat und Politik für alle Schichten und Gruppen unseres Landes betreibt.“

 

In der Gesprächsrunde herrschte Einigkeit darüber, dass die Tornescher Kirche mit ihrem Freizeitangebot für Jugendliche, ihren Veranstaltungen für Senioren, als Träger des Kindergartens im Wachsbleicherweg und mit ihren klassischen kirchlichen Aufgaben eine wichtige Rolle in der Tornescher Gemeinschaft einnimmt.

Jedoch stieß es bei den Beteiligten erneut auf Kritik, dass im Verfahren um die Trägerschaft des neuen Kindergartens in Tornesch die Kirche als Träger nicht berücksichtigt worden ist.

Zudem zeigt sich der CDU-Landtagskandidat, Dr. Michael von Abercron, im Nachgang über die gescheiterte Abstimmung im Kieler Landtag zur Aufnahme des Gottesbezugs in die Landesverfassung enttäuscht: „Ich hätte mir in der Landesverfassung analog zur Formulierung in unserem Grundgesetz ein Bekenntnis zur „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gewünscht." 

Zum Abschluss der Gesprächsrunde verständigten sich die Tornescher Kirche und die CDU darauf, sich öfter miteinander auszutauschen. Ein Thema könnte dann die Flexibilisierung der Betreuungszeiten in den Kindergärten sein.

 

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