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Nachdem Umbau des Tornescher Hofes und der Neugestaltung der Parkflächen auf dem Bahnhofsvorplatz musste der alljährliche Weihnachtsmarkt weichen. Zwei Jahre wurde dieser auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum Alte Brennerei durchgeführt, bis er an den aktuellen Standort vor dem Rathaus verlegt wurde.

Doch viele Tornescher und Tornescherinnen können sich auch nach vielen Jahren nicht mit diesem Standort anfreunden und die Besucherzahl hat sichtbar abgenommen. Sie beklagen die schlechte Erreichbarkeit, die fehlende Atmosphäre und die ungünstige Lage der Kleinkunstaussteller im zweiten Stock des Rathauses.

Im vergangenen Ausschuss für Kultur & Bildung haben die Christdemokraten aus Tornesch nun beantragt, verschiedene Standorte in der Stadt zu prüfen, an denen die Durchführung eines Weihnachtsmarktes möglich ist.

„Wir nehmen den Wunsch vieler Tornescher Bürger auf und wollen den Weihnachtsmarkt als wesentlichen Event der Stadt Tornesch zentraler lokalisieren und damit auf Dauer eine bessere Erreichbarkeit durch die Bürger schaffen“, sagt Silke Sörensen.

Einige Vorschläge haben die Christdemokraten bereits benannt: Gelände des Jugendzentrums unter Nutzung der Räumlichkeiten, Gelände des alten Penny-Marktes, Gelände des P+R- Platzes (vormals Abschiedshaus), Gelände des Heimathauses unter Nutzung der Räumlichkeiten und der Festwiese, Gelände des Bahnhofsvorplatzes unter Nutzung der Räumlichkeiten der VHS.

Die sozialpolitische Sprecherin der Tornescher CDU freut sich, dass der eingebrachte Prüf-Antrag die Zustimmung aller im Ausschuss vertretenden Parteien gefunden hat.

Bereits im Ausschuss hat Bürgermeister Krügel einige Standorte benannt, die er für nicht geeignet hält und hat durch das Ausscheiden einer Mitarbeiterin in der Verwaltung den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr gänzlich in Frage gestellt.

„Diese Aussage haben wir mit Erstaunen zur Kenntnis genommen und sind uns sicher, dass der ansonsten beliebte Weihnachtsmarkt am 1. Advent nicht tatsächlich durch einen Wechsel der Mitarbeiter gefährdet sein wird.“ ist sich Silke Sörensen sicher.