Lassen Sie uns mehr Demokratie wagen

CDU-Vorsitzender Daniel Kölbl tritt Nachtschicht bei der Polizei an

Vorletzte Woche trat der Vorsitzende der CDU Tornesch, Daniel Kölbl, seinen Dienst zur Nachtschicht bei der Polizeidienststelle in Uetersen an. Um einen besseren Einblick in die polizeiliche Arbeit in der Region zu erhalten, begleitete Daniel Kölbl eine Nacht lang die Polizeibeamten aus Uetersen, die auch für Tornesch zuständig sind, bei nächtlichen Einsätzen, Verkehrskontrollen und Streifenfahrten.

Der Tornescher CDU-Vorsitzende nutzte die Nachtschicht, um sich mit den Polizisten über die Personalsituation, die Herausforderungen nach der Schließung der Tornescher Wache, den Einsatzschwerpunkten und der Familienfreundlichkeit des Polizeiberufes auszutauschen. Darüber hinaus waren Übergriffe auf die Polizei ein Gesprächsthema. Im Zuge dessen äußerte Daniel Kölbl seine Missachtung gegenüber Angriffen auf die Polizei: „Tag und Nacht setzen sich unsere Polizisten für die Sicherheit unserer Gesellschaft ein. Zunehmende verbale und tätliche Angriffe auf unsere Polizisten sind feige und unerträglich.“

Anerkennung für die polizeiliche Arbeit vor Ort

„Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich unzufrieden damit bin, dass Tornesch keine eigene Polizeistation mehr hat“, betont Daniel Kölbl, „doch bei meiner Nachtschicht habe ich erlebt, dass die Beamten in Uetersen alles dafür geben, um uns zu schützen.“ In Ergänzung dazu lobt Daniel Kölbl die Arbeit der Polizei vor Ort: „Ich habe ein engagiertes Team kennengelernt, das sich den Sorgen der Tornescher – beispielsweise in Form von Geschwindigkeitsüberschreitungen - bewusst ist und die Anliegen der Bürger ernst nimmt.“ Daniel Kölbl erwähnt jedoch auch: „Die Personalressourcen der Polizei sind begrenzt. Es wird mehr Personal benötigt, damit präventive Maßnahmen und laufende Verkehrskontrollen verstärkt werden können.“

Im Nachgang zu der Nachschicht hält Hartwig Ridder aus der Revierleitung fest: „Meine Mitarbeiter haben mir berichtet, dass es ein kurzweiliger und ereignisreicher Nachtdienst war. Das Interesse von Herrn Kölbl an unserem Dienst und die Gesprächsthemen sind als äußerst angenehm empfunden worden.“ 

Am 07. Mai wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Aus Sicht des Vorsitzenden der CDU Tornesch, Daniel Kölbl, spricht nicht nur das eigene Parteibuch dafür, am Sonntag mit beiden Stimmen CDU zu wählen: „Die gegenwärtige Landesregierung hat nichts für Tornesch getan. Ganz im Gegenteil: Gegen den Willen der Tornescher hat SPD-Innenminister Studt die Polizeiwache geschlossen und durch die Neuregelung des kommunalen Finanzausgleiches fehlen Tornesch jedes Jahr mehrere Hunderttausend Euro im städtischen Haushalt.“ 

CDU-Landtagskandidatin Birte Glißmann betont, dass Tornesch mehr Potential hat: „Der wirtschaftliche und infrastrukturelle Stillstand in Schleswig-Holstein muss beendet werden. In Sachen Infrastruktur muss das Land endlich in Tornesch tätig werden. Wir brauchen das dritte Gleis, mehr Zughalte und eine Neuausrichtung des ÖPNV.“

Darüber hinaus sieht Birte Glißmann die CDU in der Bildungspolitik vorne: „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern mit der Rückkehr zu G9 [Abitur nach insgesamt 13 Schuljahren] wieder mehr Zeit für Bildung und Freizeitaktivitäten geben. Die Rückkehr zu G9 gibt es nur mit der CDU.“

In der frühkindlichen Bildung stoßen in Tornesch die hohen KiTa-Beiträge auf. Daniel Kölbl ärgert sich: „Im Landtagswahlkampf wirbt die SPD damit, die KiTa-Beiträge senken zu wollen. Dabei sind unter der SPD geführten Landesregierung die KiTa-Beiträge auf einem historischen Höchststand. Erst Ende 2016 hat die SPD Tornesch gegen die Stimmen der CDU durch die Streichung des KiTa-Talers die Elternbeiträge deutlich erhöht.“

Abschließend hält Daniel Kölbl fest: „Am 07. Mai hat Tornesch die Möglichkeit mit Birte Glißmann endlich wieder eine Stimme im Landtag zu bekommen. Birte Glißmann ist jung, ehrlich, zuverlässig und interessiert sich für Tornesch. Geben Sie Birte Glißmann und der Jugend eine Chance und wählen Sie mit beiden Stimmen CDU.“

In diesen Tagen haben die Gewerbebetriebe in Tornesch Post von der Stadtverwaltung bekommen. Inhalt des Schreibens ist die rückwirkende Anpassung der Gewerbesteuer zum 1. Januar 2017 auf einen Hebesatz von 390%.

Bereits zum zweiten Mal hat die SPD damit in ihrer gerade mal vier Jahre dauernden Rats-Mehrheit die Steuern angehoben und macht ihrem Ruf als Steuererhöhungsparte alle Ehre.

Der bisherige Hebesatz von 380% kann von den Inhabern der Gewerbebetriebe voll gegen die Einkommenssteuer gerechnet werden. Die jetzige Steuererhöhung geht dagegen zu Lasten der kleinen – und mittelständischen Betriebe und bedeuten einen vermehrten Liquiditätsabfluss und damit weniger Geld für Investitionen.

Dazu führt der Fraktionsvorsitzende Christopher Radon aus: „Wenn die Stadt einen neuen Mehrwert bieten würde, kann sicherlich über eine Anpassung der Steuersätze gesprochen werden, aber den Betrieben die Liquidität zu nehmen um die Fehler in der Haushaltspolitik auszugleichen, dass geht überhaupt nicht.“ Die SPD hat in vier Jahren nicht bewiesen, dass es ihnen mit der Konsolidierung des Haushalts ernst ist. Gegen jede Vernunft wurden neue Mitarbeiter eingestellt, teure technische Geräte erworben und Grundstücke für interne Kalkulationen über Wert gekauft.

Die Christdemokraten haben immer wieder in den Fachausschüssen vor Entscheidungen gewarnt, die in Folge eine Belastung des städtischen Haushalts bedeuten und darüber die Diskussion gesucht. Diese wurde seitens der SPD oft genug mit dem Hinweis auf die eigene, entscheidende Mehrheit bereits im Vorwege abgelehnt. Statt den Haushalt unterjährig in die richtigen Bahnen zu lenken, beginnen die Sozialdemokraten am Ende eines Jahres mit dem Herumdoktoren an Symptomen, statt schon im Vorfeld die Ursachen zu beheben.

Dann werden auch schon mal kurzfristig die Zuschüsse für Familien oder die Unterhaltung von Wirtschaftswegen aus dem Haushalt gestrichen. Alles nur um für den Moment des Abschlusses vom Haushalt ein geringeres Defizit stehen zu haben, als tatsächlich vorhanden ist.

Dass der Haushalt seit Jahren nur unter der Zurückstellung von Bedenken durch die Kommunalaufsicht genehmigt wird, scheint die SPD bei ihren Entscheidungen außer Acht zu lassen und setzt ihren Weg in die dauernde Gefährdung der Leistungsfähigkeit der Stadt fort.

„Die CDU wird auch in diesem Jahr wieder den mahnenden Finger heben, wenn es darum geht das Geld mit vollen Händen auszugeben“, verspricht Radon. „Tornesch kann nur dann weiter attraktive Angebote schaffen und aufrecht halten, wenn es gelingt die Verschuldung zu senken und nicht mehr auszugeben, als die vorhandenen Mittel möglich machen.“   

„Ich bin fasziniert, mit welcher Freude im Schützenverein geschossen wird und wie viel Zeit sich die Schützen für uns genommen haben“, resümiert Daniel Kölbl, Vorsitzender der CDU Tornesch, nach dem dreieinhalbstündigen Besuch der Christdemokraten beim Tornescher Schützenverein. „Zu meinen Highlights gehörten, dass wir selbst an den Schießstand treten durften und die Erkenntnis, dass es im Schützenverein ein Neumitglied gibt, das jeden Freitag extra aus Hamburg zum Training nach Tornesch anreist“, verrät Daniel Kölbl.

Bereits im Vorwege zu dem Besuch der CDU-Delegation im Schützenheim hatten die CDU-Vertreter im Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildung einer Bezuschussung seitens der Stadt Tornesch für die Umstellung der Schießstände auf elektronische Scheiben zugestimmt. Im Zuge des Austausches mit den Schützen bekräftigten die Christdemokraten, dass sie sich für den Erhalt des Zuschusses im Rahmen der Beratung über den Nachtragshaushalt einsetzen werden. Darüber hinaus lobten die CDU-Mitglieder Schatzmeister Jens Büchner für die Einwerbung verschiedener Finanzierungsmittel für die Umstellung des Schießstandes.

Vorfreude besteht bei der CDU auf das Sommer-Biathlon, eine Kombination aus Laufen und Schießen in Anlehnung an das Winter-Biathlon. Daniel Kölbl betont: „Mich würde es sehr freuen, wenn es beim Tornescher Stadtlauf tatsächlich gelänge, Sommer-Biathlon anzubieten.“

Am Rande des Austausches nutzten der Schützenverein und die CDU zudem die Gelegenheit, um über politische Themen wie die Verwahrung von Waffen zu diskutieren. Abschließend hält Daniel Kölbl fest: „Ich bedanke mich bei den Vereinsvorsitzenden Udo Schöttler und dessen Stellvertreter Henry Kliegel für die Gastfreundschaft und freue mich auf den weiteren Kontakt mit den Schützen.“

 

Vergangene Woche hat der CDU Stadtverband Tornesch seine Kriterien für den CDU-Bürgermeisterkandidaten bekannt gegeben. Daniel Kölbl, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Tornesch, erläutert den Grund für die Veröffentlichung des Kriterienkatalogs: „Roland Krügel hat mir in einem Gespräch nach der Sportlerehrung am 03. März 2017 mitgeteilt, dass er nicht wieder kandidieren werde. Dies hat er zuvor auch gegenüber unserem Fraktionsvorsitzenden und anderen CDU-Mitgliedern geäußert. Als CDU Stadtverband ist es unsere Aufgabe, bei solch einer Erkenntnis auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger zu gehen. Roland Krügel hat sehr viel für Tornesch geleistet und es wird nicht einfach werden, jemanden zu finden, der eines Tages in seine Fußstapfen treten könnte. Das dauert seine Zeit und die ist ein halbes bis ein Jahr vor der Bürgermeisterwahl knapp.“

Der CDU Stadtverband Tornesch schließt eine erneute Kandidatur Roland Krügels nicht kategorisch aus. Hierzu erklärt Daniel Kölbl: „Sollte sich Roland Krügel doch zu einer Kandidatur entschließen, steht ihm die Tür offen. In der CDU wird der Bürgermeisterkandidat auf der Mitgliederversammlung gewählt. Bei diesem demokratischen Prozess hat jedes CDU-Mitglied die Chance, sich dem Votum der Mitglieder zu stellen. Roland Krügel wäre auf jeden Fall einer, der unseren Anforderungen entspräche. Er ist mit der Region verwurzelt, vertritt christdemokratische Werte und ist kein reiner Verwaltungsmitarbeiter, sondern jemand der zusätzlich eine hohe wirtschaftliche Kompetenz hat.“

Unabhängig davon, ob Roland Krügel erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidiert, hebt Daniel Kölbl die Verdienste des amtierenden Bürgermeisters für Tornesch hervor: „Roland Krügel hat Tornesch in den letzten Jahrzehnten geprägt wie kaum ein anderer. Unter anderem wegen seines Engagements hat Tornesch in den vergangenen Jahrzehnten einen enormen Aufschwung erlebt. Roland Krügels Wirtschaftskompetenz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Unternehmen in Tornesch angesiedelt haben. Durch die Entwicklung des Gewerbegebietes in Tornesch-Oha profitiert Tornesch heute von hohen Gewerbesteuereinnahmen.“

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok