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Die Christdemokraten wollen den ÖPNV in der Region und der Stadt neu denken.

Angeregt durch die Wünsche vieler Bürger und Bürgerinnen der Stadt und die Initiative ihrer Jugendorganisation Junge Union, eine attraktivere Busanbindung zu erreichen will sich die CDU dem Thema nun verstärkt annehmen. Das allgemeine Empfinden, dass die verkehrliche Situation für viele als sehr belastend gilt, ist für sie ein weiteres Indiz dafür, dass an dieser Stelle etwas getan werden muss.

Dabei wollen die Mitglieder der CDU-Fraktion nicht einfach die bestehenden Busverbindungen umlenken oder die Abschnitte verändern sondern den ÖPNV in der Region komplett neu denken.

So stellen die Christdemokraten den ÖPNV gedanklich auf ein vier Säulen-Modell:

-       Direktbus-Verbindung Uetersen –> Bahnhof Tornesch

-       Schulbusverbindung Tornesch und Tornesch/Uetersen

-       Innerörtlicher Verkehr

-       Anbindung der Gewerbegebiete

Das wichtigste Anliegen ist den Vertretern der CDU, eine attraktive Verbindung zwischen Uetersen und dem Tornescher Bahnhof zu schaffen. „Ein Bus, der vom Buttermarkt in Uetersen eine gefühlte Stunde bis zum Zentrum in Tornesch braucht und an jeder Ecke hält“ ist für den Fraktionsvorsitzenden Christopher Radon „in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelbar“.

„Wir wollen im Prinzip erst einmal ein Wunschkonzert anstimmen“ so der umweltpolitische Sprecher Friedrich Meyer-Hildebrand. „Erst wenn wir ohne Grenzen und Kosten denken und herausarbeiten, was ein ÖPNV im Hamburger Umland leisten muss, können wir das Thema wirklich entwickeln“.

„Wenn wir jetzt hingehen und die Linien unter Berücksichtigung von Kosten einfach nur verschwenken werden wir weiterhin ein unattraktives Nahverkehrsmodell behalten“, sind sich Radon und Meyer-Hildebrand einig. Beide wollen verschiedene Ansätze gedacht wissen. „Wir müssen den ÖPNV vom Fahrgast her denken; wann will er wohin – und wie viel Zeit hat er dafür?“ mahnt Radon.

Unter einer schnellen Verbindung zwischen Uetersen und Tornesch oder die Anbindung an das Gewerbegebiet kann sich jeder etwas vorstellen. Doch für die CDU ist dieses nur ein erster Schritt. Sie wollen auch den innerörtlichen Nahverkehr nutzen um Tornesch attraktiver zu machen und verkehrstechnisch zu entlasten. Von Esingen zum Einkaufen ins Zentrum, dann weiter zum Rathaus und bevor es wieder nach Hause geht noch auf einen Kuchen ins Birkenhain – und alles mit einem Kleinbus. So könnten sich die Christdemokraten die Zukunft vorstellen und wollen dieses Thema über den Umweltausschuss in die beratenden Gremien einbringen.

Mit der Resolution zum Erhalt der Polizeistation in Tornesch in der Ratsversammlung vom 1. Oktober 2015 haben die Christdemokraten darauf hingewiesen, dass die Kriminalprävention schon jetzt gerade ausreichend ausgeübt wird. Im Zuge der Standortzusammenlegung von Tornesch und Uetersen hat die CDU befürchtet, dass es zu einem großen Teil an Einsparungen kommen wird, die zu Lasten der allgemeinen Sicherheit gehen.

Neben den zahlreichen Aufgaben, die von der Polizei vor Ort ausgeübt werden, bestehen auch Schulpatenschaften mit dem Jott-Zett und der KGST. Die Zusammenarbeit mit dem Jott-Zett dauert bereits seit über 20 Jahren an. „Die Zusammenarbeit bei Problemfällen, bei der Präventation und der aufsuchenden Jugendarbeit zwischen Jott-Zett und der örtlichen Polizei hat immer ausgezeichnet funktioniert und wir waren voll des Lobes“ teilte die sozialpolitische Sprecherin der CDU Fraktion Silke Sörensen mit.

Auch die KGST unterhält eine enge Partnerschaft mit der örtlichen Polizei und soll so Berührungsängste abbauen und Straftaten verhindern. Die Polizei hat sich dafür eingesetzt, die Schulwege sicherer zu machen und auch die Brennpunkte in Tornesch frühzeitig auszumachen.

Nun wurde im Zuge der Zusammenlegung die Schulpatenschaft aufgekündigt, womit ein wichtiges Instrument der präventiven Jugendarbeit genommen wird. Ob und wie eine Weiterführung möglich sein wird, ist völlig unklar.

Die CDU bemängelt, dass in jeder Stellungnahme zur Schließung seitens der Polizeiführung dargestellt wurde, dass es zu keinen Entwicklungen kommen wird, die das allgemeine Sicherheitsempfinden beeinträchtigen. Auch sollte es keinen Stellenabbau geben. „Warum wird aber dann eine sehr gut funktionierende Präventations-Maßnahme gekündigt?“ Ist der Fraktionsvorsitzende Christopher Radon irritiert. „Wir haben immer gesagt, dass Tornesch eine Polizeistation braucht und eine Verlegung der Dienststelle in die Nachbarstadt zu einem Verlust des objektiven Sicherheitsempfinden führen wird“ so Radon weiter. Dass bereits vor der Zusammenlegung der beiden Stationen Maßnahmen ausgesetzt werden, die zukünftige Straftaten verhindern sollen, ist für die CDU Tornesch ein Unding.

„Wir werden das Gespräch mit der Polizeiführung vor Ort und dem Leiter des Jott-Zetts suchen und dann versuchen, Lösungen zu finden“ betont Silke Sörensen.

Die CDU wird sich weiter für die Sicherheit aller Tornescher und Tornescherinnen einsetzen alles für den Erhalt der Dienststelle in Tornesch einbringen.

„Endlich ist das Thema vom Tisch und die Standortfrage ist geklärt“ machte Silke Sörensen Ihrer Freude nach dem Ausschuss JSSKB Luft. „Nun herrscht Klarheit über den Standort und alle Beteiligten wissen wo sie bleiben. Auch der Schützenverein kann seine Zukunft weiter planen“.


Schon zu Beginn der Diskussion 2011 über die Standortfrage hat die CDU eine fußläufige Anbindung der Kindertagesstätte für unabdingbar gehalten und wollte am jetzt bestätigten Standort festhalten. Sie sieht sich zudem durch das geplante Neubaugebiet „Am alten Sportplatz“ in ihrer Meinung bestätigt.


Silke Sörensen zeigte sich „irritiert über das sture festhalten einiger Mitglieder der SPD am Standort Schützenplatz, obwohl alle Gutachten und Aussagen des Kreises dagegen gesprochen haben.“
Und weiter: „Nun müssen wir nach vorne schauen und sehen, dass wir den Eltern und Kindern eine KiTa schaffen, die den heutigen Ansprüchen gerecht wird.“


Dass für den Vorschlag der Sanierung keine Mehrheit gefunden wurde, obwohl alle wirtschaftlichen Berechnungen dafür sprechen, sieht die CDU vor dem Hintergrund der finanziellen Gesamtsituation kritisch. „Wir müssen aufpassen, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.“ mahnt Ausschussmitglied Bernhard Janz.

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Die CDU bleibt bei ihrem Ziel, die DRK-Kita auf Neubaustandard zu sanieren, betont Silke Sörensen, sozialpolitische Sprecherin der CDU. Sie ist fest davon überzeugt, dass heutzutage eine sanfte, kaum belastende Sanierung in kurzer Zeit möglich ist. „Außerdem sind Baustellen doch auch ein riesen Abenteuer für Kinder. Und die Belastung für unsere Kinder wird durch hochmoderne Baumaschinen absolut gering gehalten“, versucht sie die Eltern zu beruhigen.

Das Gesamtgebäude macht im Innenbereich insgesamt einen soliden Eindruck. Es sind Arbeiten am Dach und an der Fassade notwendig und insgesamt muss das Gebäude energetisch saniert werden. Im Innenbereich müssen die Wand- und Bodenbeläge sowie die Sanitär- und Elektroinstallationen erneuert werden.

Die Sanierung soll nach jetziger Planung in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden, so dass während der Arbeiten jeweils zwei Gruppen in der KiTa weiterhin betreut werden können. Für die beiden weiteren Gruppen werden durch die Stadt entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

Eine Sanierung könnte noch im Jahr 2015 durchgeführt werden, zumal der DRK-Kreisverband dem Vorhaben bereits in einem Schreiben an die Stadt zugestimmt hat.

Diese Lösung ist mit Abstand die wirtschaftlichste Variante, die Kosten liegen deutlich unter den Herstellungskosten für einen neuen Kindergarten. Weiterhin betont Bernhard Janz, Mitglied im Bildungsausschuss, „dass die attraktive Außenanlage mit dem alten Baumbestand erhalten bleiben kann.“

Die CDU hofft nun, dass die anderen Parteien bei ihren Überlegungen während der Sommerpause ebenfalls zu der Erkenntnis kommen, dass in Anbetracht der Gesamtsituation nur eine Sanierung in Frage kommen kann.

Die CDU freut sich, dass sich nun endlich eine Lösung bei der Standortfrage für den DRK Kindergarten abzeichnet. Seit drei Jahren besteht Unsicherheit bei Eltern, Erziehern, Träger und allen anderen Beteiligten, wie es mit dem DRK Kindergarten weitergeht. In der Sondersitzung des Ausschusses JSSKB, am 23. Juni 2014, gehen wir fest davon aus, dass die endlose Diskussion über den Standort abgeschlossen und ein wenig mehr Planungssicherheit bei allen Beteiligten entstehen wird.


Eine längst beschlossene Sanierung des bestehenden Kindergartens wurde seinerzeit zurückgestellt. Die Sozialdemokraten haben die Diskussion über den möglichen - aber bereits in der letzten Legislaturperiode abgelehnten - Standort Schützenplatz wieder aufleben lassen und damit zu weiteren Verzögerungen in der Planung geführt.


Nun liegen zwei weitere, unabhängige Gutachten vor, die eine hohe Keim-, Lärm- und Geruchsbelästung bescheinigen. Ein Kindergarten an diesem Standort kann daher nur unter erheblichen Auflagen und damit verbundenen hohen Kosten gebaut und unterhalten werden. Ein Rückbau der gerade neu erstellten Sportanlage scheint unausweichlich, die Fördergelder müssten zurückgezahlt und der Rückbau finanziell aus Steuergeldern ausgeglichen werden. Nicht außer Acht gelassen werden darf auch der erforderliche Neubau der Zufahrtstraße Am Schützenplatz, dessen Kosten dann auch auf die Anlieger umgelegt werden müssten.


Es gibt mittlerweile unzählige Gründe, die gegen den Standort Schützenplatz sprechen“ sagt Silke Sörensen, sozialpolitische Sprecherin, „dass ein Festhalten der SPD an diesem Standort eigentlich nicht zu erwarten ist. Für die Kasse der Stadt und für die Kinder und Angestellten der KiTa kann aufgrund der vielen Einschränkungen, denen sie sich aussetzen müssten, der Standort Schützenplatz eigentlich nur tabu sein“.


Silke Sörensen drängt darauf, dass nach der nun hoffentlich geklärten Standortfrage, unmittelbar nach den Sommerferien mit den Planungen begonnen werden kann, ob der bestehende Kindergarten saniert werden oder am Standort Friedlandstraße ein Neubau neben dem jetzigen Gebäude erfolgen soll. „Wir müssen die Dinge abwägen. Natürlich setzen wir bei den Rahmenbedingungen alles daran, dass die Kinder und Erzieher während der Bauphase nicht übermäßig belastet werden, müssen aber auch die Wirtschaftlichkeit im Blick haben“.

 

 

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