Lassen Sie uns mehr Demokratie wagen

„In der KiTa wird der Grundstein für ein erfolgreiches Bildungssystem gelegt. Im Wechselspiel mit dem familiären Umfeld entfaltet die KiTa heutzutage einen prägenden Charakter auf die frühkindliche Bildung“, moderiert Daniel Kölbl, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Tornesch, die CDU-Gesprächsrunde zum Thema „Moderne Anforderungen an die Kinderbetreuung“ an. KiTa-Träger, Erzieher und Elternvertreter aller Tornescher KiTas waren der Einladung der CDU gefolgt, um über den Betreuungsumfang, die Betreuungsqualität und die Betreuungskosten in den Tornescher KiTas zu diskutieren.

Schnell zeigten sich die Baustellen in der örtlichen KiTa-Politik. Aufgrund fehlender KiTa-Plätze hatte die Politik beschlossen, die Gruppenstärke im Elementarbereich von 20 auf 22 Kinder zu erhöhen. Dadurch sei der Lärmpegel in den Gruppen jedoch immens gestiegen und die Erzieher hätten weniger Zeit, sich um das einzelne Kind zu kümmern. Darüber hinaus wurde seitens der Eltern der Wunsch nach flexibleren Betreuungszeiten geäußert. Mit Verweis auf die Hamburger KiTas müsse es nach dem Wunsch der Eltern kurzfristiger möglich sein, von einer Halbtags- in eine Ganztagsgruppe (oder andersrum) zu wechseln. Außerdem bestehe der Wunsch, den Früh- und Spätdienst auszuweiten und den Spätdienst bei Halbtagsplätzen länger als nur eine Stunde in Anspruch nehmen zu können. Schließlich würden auf dem Arbeitsmarkt immer flexiblere Arbeitszeiten gefordert. Die hohen KiTa-Gebühren stießen ebenso auf Kritik.

Es wurde deutlich, dass sich auch der Fachkräftemangel an Erziehern in Tornesch bemerkbar mache. So sei es für die KiTas immer schwieriger geeignetes Personal zu finden. Daraufhin wurde kontrovers diskutiert, inwieweit eine Umstellung der Erzieherausbildung und -vergütung dem Erziehermangel Abhilfe schaffen würde.

Daniel Kölbl sagte abschließend zu den Gesprächsteilnehmern: „Ich danke Ihnen für Ihre konstruktive Teilnahme zum wichtigen Thema der Kinderbetreuung. Wir setzen uns in den kommenden Wochen intensiv mit Ihren Vorschlägen auseinander. Im Frühjahr laden wir Sie dann erneut ein und informieren Sie, wie wir als CDU die Tornescher Kinderbetreuung in der kommenden Legislaturperiode stärken werden.“

 

 

Wie kann die Umwelt in Tornesch besser geschützt, die hiesige Kultur bereichert und das Ehrenamt gestärkt werden? Zu diesen Fragestellungen lud die CDU Tornesch unter ihrem Stadtverbandsvorsitzenden Daniel Kölbl örtliche Vereine, Verbände und Organisationen aus dem Kultur- und Umweltbereich zu einer Gesprächsrunde in das Heimathaus ein.

Zahlreiche Vereine folgten der Einladung der Christdemokraten, um sich konstruktiv über die örtliche Umwelt- und Kulturpolitik auszutauschen. So gehörten zu den Gesprächsteilnehmern Vertreter der Dorfgemeinschaft Ahrenlohe, der Ernst-Martin Groth-Stiftung, der Esinger Liedertafel, der Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut, des Imkervereins, der Jagdgemeinschaft, der Jagdgenossenschaft, der Kreativen Gruppe, der Modellbaufreunde, der Pfadfinder und des Sportangelvereins.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung lobte Daniel Kölbl seine Gäste: „In Ihren Vereinen tragen Sie maßgeblich zum Kulturangebot sowie zum Umweltschutz in Tornesch bei. Es freut mich, dass Sie sich heute Abend zusätzlich die Zeit nehmen, um uns Ihre Verbesserungsvorschläge zur heimischen Umwelt- und Kulturpolitik mitzuteilen.“

Wie schon bei der vorausgegangenen Gesprächsrunde zur kommunalen Senioren- und Sozialpolitik, hatten auch die Vereinsvertreter aus dem Umwelt- und Kulturbereich diverse Anliegen auf dem Herzen.

Geht es nach dem der Gesprächsteilnehmer, so soll der öffentliche Personennahverkehr verbessert und die bestehenden Radwege ertüchtigt werden, damit mehr Autofahrer auf den Bus, den Zug oder das Fahrrad umsteigen. Außerdem würden durch die Anlage von neuen Blühstreifen Lebensräume für Bienen geschafft werden. Darüber hinaus sollten bei städtischen Auftragsvergaben mehr Bäume gepflanzt und bei den Ausgleichsflächen in Tornesch darauf geachtet werden, dass diese nicht ewig eingezäunt seien, sondern nach einer Schonzeit auch für Rehe und andere Säugetiere betretbar werden. Zeitgleich sollten Drohnenflieger darauf achten, in Sperrgebieten nicht mit ihren Drohnen Rehkitze auf die Felder zu treiben, wo diese dann den Tod durch den Mähdrescher finden. Die Müllcontainer in Tornesch müssten entweder öfter geleert oder in ihrer Kapazität ausgeweitet werden. Grundsätzlich sollten in den Außengebieten weniger Flächen für die Bebauung bereitgestellt werden, die Stadt mir ihren Einrichtungen als Vorbild für den Klimaschutz vorangehen und Naturaktivitäten von Jugendlichen stärker gefördert werden.

Im kulturellen Bereich kam der Wunsch nach zusätzlichen Räumlichkeiten auf, wo Kultur stattfinden könne. Beispielweise werde für größere Veranstaltungen ein Saal benötigt. Grundsätzlich sollte in Tornesch mehr gefeiert werden. Exemplarisch hierfür wurden Straßenfeste oder ein jährlich stattfindendes Sommerfest genannt. Hinsichtlich des Weihnachtsmarktes sprachen sich die Gesprächsteilnehmer für einen anderen Standort und gegen Standgebühren aus. Da viele Vereine Schwierigkeiten haben, engagierte Mitstreiter zu finden, sollte zudem das Ehrenamt gestärkt werden. Möglichkeiten hierfür wären eine Ehrenamtsehrung oder ein Ehrenamtstag, bei denen sich Vereine und Verbände präsentieren könnten.

Abschließend dankte Daniel Kölbl den Gesprächsteilnehmern: „Als CDU nehmen wir heute viele wertvolle Ideen mit, wie wir auf kommunalpolitischer Ebene die Umwelt besser schützen, die Kultur bereichern und das Ehrenamt stärken können.“

Verkehr

Der Verkehr nimmt in Tornesch stetig zu und die Verkehrsprobleme unserer Stadt können nicht mit einer Maßnahme allein gelöst werden. Deswegen setzen wir auf ein ganzes Maß- nahmenpaket, um den Verkehr in Tornesch fließen zu lassen:

a) Tornesch muss eine attraktive Fahrradstadt werden 

Die CDU wird dem Verkehrsmittel Fahrrad in den kommenden Jahren mehr Gewicht verlei- hen. So werden wir das Angebot an sicheren und trockenen Fahrradständern am Bahnhof und weiteren öffentlichen Orten ausbauen. Zudem werden wir die Verwaltung damit beauftragen, mit örtlichen Händlern ins Gespräch zu gehen, um deren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu verbessern. Indem wir bestehende Wege und Straßen für Radfahrer ertüchtigen, werden wir das Fahrrad- fahren in Tornesch sicherer machen. Darüber hinaus sind die Radwege zwischen Tornesch und den Nachbarstädten von derzeitigen Hindernissen zu befreien und auszubauen. Einen Radschnellweg auf der bestehenden Bahntrasse Richtung Uetersen lehnen wir hingegen ab. Der Güterverkehr würde damit ohne Alternative auf die Straße verlagert werden. Viel- mehr sind die bestehenden Radwege neben der Bahntrasse so auszubauen, dass Radfahrer schnell und sicher von Tornesch nach Uetersen gelangen. 

b) Dringende Verkehrsentlastung des Ortskerns 

Wir fordern weiterhin den Ausbau der Ortsumgehungsstraße K22 zur Entlastung des Orts- kerns. Mit dem Ausbau der K22 werden zwei gefährliche Bahnübergänge (Gärtnerweg und Denkmalstraße) geschlossen und es entsteht ein durchgehender Radweg nach Uetersen. Wei- tere Verzögerungen darf es nicht geben. Bei künftigen Bauvorhaben werden wir verstärkt darauf achten, dass ausreichend Parkplätze geschaffen werden. Dafür haben wir bereits in der gegenwärtigen Wahlperiode in einer Stell- platzsatzung bei Bauvorhaben eine höhere Anzahl an Parkplätzen festschreiben können. Daneben sind wir für den Bau einer weiteren Bahnunterführung in Richtung Prisdorf. Dem vom Bund geplanten sechsspurigen Ausbau der A23 stehen wir ebenso positiv gegen- über wie einer Überplanung der Autobahnauffahrt in Richtung Hamburg. Ziel muss es sein, dass der Verkehr aus Tornesch auf die Autobahn in Richtung Hamburg abbiegen kann, ohne den Gegenverkehr kreuzen zu müssen. 

c) Optimierung des Busverkehrs 

Der öffentliche Personennahverkehr zwischen dem Tornescher Bahnhof und Uetersen muss verbessert werden, um das Tornescher Zentrum vom Autoverkehr zu entlasten. Daher setzen wir uns für eine schnelle Direktverbindung von etwa 15 Minuten zwischen Tornesch und Ue- tersen ein, die sich an den Bahnhalten und den Unterrichtszeiten an den Schulen orientiert. Darüber hinaus werden wir die Verkehrsgesellschaften des Kreises prüfen lassen, inwieweit sich mit einem „Bus auf Abruf“ weitere Stadtgebiete von Tornesch an den Busverkehr an- schließen ließen. Mit dieser Art „Sammeltaxi“ wollen wir unter anderem Senioren den Weg zum Arzt oder zum Einkaufen erleichtern. Insgesamt muss der Busverkehr in Tornesch nutzerorientiert aufgestellt sein. Denn wir wollen einerseits das Busangebot für Tornesch attraktiver gestalten. Andererseits lehnen wir leere Busse ab. 

d) Verbesserung der Bahnanbindung 

Zwar können wir vor Ort nicht über mehr Zughalte und ein drittes Gleis entscheiden. Trotz- dem unterstützen wir die Initiativen für eine Verbesserung der Bahnanbindung. Es muss zukünftig möglich sein, im Viertelstundentakt mit der Bahn nach und von Hamburg zu kommen. Wir setzen uns in beide Richtungen für eine 2+2 Zug-Taktung nach Hamburg Hauptbahnhof, Hamburg-Altona und zurück ein. Um dem erhöhten Bahnverkehr auf der durch Tornesch verlaufenden Trasse gerecht zu wer- den, fordern wir ein drittes Gleis, das von Elmshorn bis Eidelstedt führt. Bei Störungen auf der Bahnstrecke müssen die Informationspolitik und die Organisation des Schienenersatzverkehrs verbessert werden.

 

Umwelt

Es ist ein dramatischer Rückgang der Bienen- und allgemein der Insektenpopulation in Deutschland zu verzeichnen. Ein wesentlicher Grund dafür ist das knappe Nahrungsangebot in unserer ausgeräumten Kulturlandschaft. Die CDU wird sich aus diesem Grund verstärkt dem Bienen- und Insektenschutz widmen. Dazu werden wir bei künftigen Baumaßnahmen vermehrt Blühstreifen sowie Insektenhotels anlegen und mehr Bäume und Büsche pflanzen. 

Nicht genutzte Agrar- und Grünflächen sollen für Blühwiesen genutzt, Ausgleichsflächen nachhaltig angelegt und Außengebiete geschützt werden. 

Die Versiegelung von Grundstücken wollen wir reduzieren und das Anlegen von Grünflächen im Garten gegenüber Steingärten fördern. 

Die CDU setzt sich für die Renaturierung des Esinger Moores als Naherholungsgebiet und damit für eine Reduzierung des dortigen Kraftfahrzeugverkehrs ein. 

Wir werden die Nutzung von Ökostrom und erneuerbaren Energien ausbauen. Die umwelt- freundliche Nahwärmeversorgung in den Neubaugebieten treiben wir weiter voran, wie bereits im Gebiet „Tornesch am See“ vorgesehen. Es ist uns außerdem wichtig, dass die Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs in unseren öffentlichen Gebäuden durch die Tornescher Verwaltung weiterverfolgt wird. Städtische Gebäudedächer sollen begrünt werden. 

Den städtischen Fuhrpark werden wir schrittweise auf E-Mobilität umstellen. Das spart Kosten in der Anschaffung und Unterhaltung und führt zu einer Reduktion der Schadstoffbelastung. 

Die verdreckte Situation rund um die Müllcontainer muss sich durch ein höheres Angebot an Müllcontainern oder durch häufigere Leerungen ändern. 

 

Sicherheit 

Die CDU Tornesch bedauert die Schließung der Tornescher Polizeistation und wird sich gegenüber dem Land mit Nachdruck für eine höhere Polizeipräsenz in Tornesch starkmachen. 

Ein Anliegen der CDU ist auch die Sicherung der Schulwege sowie das sichere Radfahren zu den Sportstätten. 

Die CDU steht für die optimale Ausstattung all derer, die Leib und Leben für unsere Sicherheit riskieren. Daher werden wir auch zukünftig dafür Sorge tragen, dass die Feuerwehr die notwendige Ausrüstung hat, um die vielfältigen Aufgaben zu unserem Schutz sicher bewältigen zu können.

 

Stadtentwicklung & „Tornesch am See“

Die Ortskerngestaltung ist ein mittel- bis langfristiges Ziel. In der neuen Wahlperiode wollen wir die Planung vorantreiben. Ziel ist die Schaffung eines Zentrums zum Wohlfühlen, ein Treffpunkt für Jung und Alt. Dabei sollen Handel, Dienstleistung und Wohnraum ausgewogen nebeneinander entstehen. 

Zudem setzt sich die CDU für bezahlbaren Wohnraum in Tornesch ein. 

Bei der Gestaltung neuer Wohnbebauung legt die CDU besonderen Wert auf eine fußgänger- und radfahrerfreundliche Gestaltung. Hierbei steht die Sicherheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. 

„Tornesch am See“ ist für uns nicht nur ein Wohngebiet, sondern auch ein Naherholungsgebiet. Für uns hat eine parkähnliche Gestaltung des Seegebietes höchste Priorität. Deswegen lehnen wir den von der SPD beschlossenen Kraftfahrzeugverkehr über den Seeplatz strikt ab und fordern den Kraftfahrzeugverkehr um das Seegebiet herum zu führen. Schließlich soll der See mit anliegendem Café zum Verweilen einladen und nicht durch Kraftfahrzeugverkehr belastet werden. 

Darüber hinaus lehnen wir exklusive Seegrundstücke ab. Der See muss für alle Tornescher voll umrundbar sein. 

 

Straßenausbaubeiträge senken 

Dank der CDU-geführten Landesregierung sind wir als Stadt Tornesch nun nicht mehr gesetzlich dazu verpflichtet, Straßenausbaubeiträge in voller Höhe den Anliegern in Rechnung zu stellen. Als CDU werden wir die Straßenausbaubeiträge spürbar senken. Langfristig ist es unser Ziel, die Straßenausbaubeiträge im Einklang mit der Haushaltslage der Stadt Tornesch komplett abzuschaffen.

 

Kinderbetreuung & Schule 

Die Anzahl der Kinder ist in Tornesch in den letzten Jahren durch Geburten und Zuzüge kräftig gestiegen. Fehlplanungen der Stadt unter Zustimmung der SPD führen aktuell zu Engpässen in den Kindertagesstätten. Als CDU setzen wir uns für ausreichend und bezahlbare KiTa- Plätze, flexiblere Betreuungszeiten und eine hohe Qualität in den Tornescher Kindertagesstätten ein.

Wir stehen für:

➢  Die Wiedereinführung des „KiTa-Talers“


Der „Kita-Taler“, der die Tornescher Familien mit teilweise über 600 Euro pro Jahr entlastet hat, wurde auf Bestreben der SPD gestrichen. Elternbeiträge in den Kindertagesstätten von über 450 Euro im Monat sind unzumutbar. Deswegen werden wir den „KiTa-Taler“ solange wiedereinführen, bis die Landesregierung die Elternbeiträge spürbar senkt. 


➢  Eine zügige Fertigstellung der Kindertagesstätte (KiTa) „Seepferdchen“


Durch Fehlplanung wurde der Bau der dringend benötigten KiTa „Seepferdchen“ im- mer wieder unnötig verzögert und hat dadurch zu ungeahnten finanziellen Belastungen geführt. Wir werden auf eine zügige Fertigstellung bestehen, damit alle Tornescher Kinder in einer KiTa untergebracht werden können und wir die Gruppenstärke im Elementarbereich wieder von 22 auf 20 Kinder senken können. 


➢  Investitionen in den Lärmschutz


Bei bis zu 22 Kindern pro Betreuungsgruppe kann es ganz schön laut werden. Um für Erzieher und Kinder ein angenehmeres Umfeld zu schaffen, werden wir bei der An- schaffung von neuem Mobiliar verstärkt darauf achten, dass es Schall absorbiert und zu einer leiseren Spielatmosphäre beiträgt. 


➢  Flexiblere Betreuungszeiten


Eltern benötigen heutzutage einen Betreuungsplatz, der ihren Bedürfnissen entspricht und auch ihre berufliche Situation berücksichtigt. Dazu gehören auch Öffnungszeiten, die Schichtarbeit berücksichtigen. 


➢  Die Behebung des Fachkräftemangels


In den Kindertagesstätten herrscht ein erschreckender Fachkräftemangel. Wir wollen dem Fachkräftemangel begegnen, indem wir die Ausbildung für Erzieher angenehmer gestalten. Aktuell dauert die Ausbildung fünf Jahre und muss komplett selbst finanziert werden. Eine Möglichkeit, Erzieher für Tornescher Kindertagesstätten zu gewinnen, ist, dass angehende Erzieher, die im Rahmen ihrer Ausbildung ein Praktikum bei den Tornescher Kindertagesstätten absolvieren, nach ihrer Ausbildung angestellt werden. Zudem unterstützen die Praktikanten die Betreuung vor Ort schon während ihres Prak- tikums. Allerdings ist es nicht immer einfach, Praktikanten, die eine Erzieherausbil- dung absolvieren, für Tornescher Kindertagesstätten zu gewinnen. Ein Merkmal der Praktika ist, dass diese nicht vergütet werden, obwohl die Praktikanten über 30 Stun- den pro Woche arbeiten. Wir wollen ein sogenanntes KiTa-Stipendium einführen. Das Stipendium bezahlt in jeder Tornescher Einrichtung einem Praktikanten (Stipendiaten) eine monatliche Vergütung von 100 Euro. Dadurch erhoffen wir uns mehr Bewerbungen auf die Praktikantenstellen. Wir haben eine bessere Auswahl an Bewerbern und können mehr Praktikantenstellen besetzen und so langfristig mehr Erzieher für Tornescher Kindertagesstätten gewinnen. 


Kinderbetreuung und Bildung hört bei uns nicht in den Kindertagesstätten auf. Deswegen werden wir auch in unsere Schulen investieren: 

➢ Ausreichend Schulplätze für Tornescher Kinder


Wir erleben bei den Kindertagesstätten, dass die Zahl der KiTa-Plätze durch die erhöhte Geburten- und Zuzugsrate an Kindern nicht ausreicht. Dadurch wissen wir bereits heute, dass zukünftig mehr Kinder unsere Grundschulen besuchen werden. Wir werden daher vorausschauend und bedarfsgerecht planen, damit der Schul- und der Ganztagsbetrieb im Interesse der Kinder reibungslos ablaufen können. Dabei unterstützen wir auch die privat geführte Betreuungsklasse an der Fritz-Reuter-Schule. 

➢ Ausstattung der Schulen mit digitalen Medien


Die Digitalisierung macht auch vor den Schulen nicht halt. Auf dem Arbeitsmarkt werden digitale Kompetenzen von den Schulabgängern gefordert und zugleich bieten digitale Medien die Chance, die Motivation und die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Daher werden wir den Schulbetrieb für einen modernen, digitalen Unterricht ausstatten. 

➢ Aufnahme des LMGs in einen Schulzweckverband


Wir werden uns für den Erhalt des Uetersener Gymnasiums für Tornescher Schüler und für dessen Aufnahme in den Schulzweckverband unserer beiden Städte einsetzen. 

 

Jugend & Sport 

Der CDU ist die Unterstützung der Arbeit des Jugendzentrums „Jott-Zett“ an der Klaus- Groth-Schule wichtig. Wir streben in unserer Stadt eine Erweiterung des Angebotes für über 16-jährige Jugendliche an. Die CDU begrüßt Vorhaben, die das Freizeitangebot für unsere Jugendlichen abwechslungsreich gestalten und unterstützt Bestrebungen zur Einrichtung einer speziellen Jugendgastronomie. 

Zudem setzt sich die CDU für freies WLAN an öffentlichen Plätzen in Tornesch ein. 

Wir werden alle Sportvereine bedarfsgerecht und im Einklang mit der finanziellen Lage unterstützen. Die Jugendarbeit und der Nachwuchs werden in besonderem Maße gefördert.

 

Kultur & Ehrenamt

Wir werden die Städtepartnerschaften im Sinne des europäischen Gedankens pflegen, intensivieren und ausbauen. Die CDU ist für eine bedarfsgerechte Unterstützung der Vereine, Verbände und Künstler unserer Stadt. Die Angebote von Volkshochschule, Stadtbücherei und Kreismedienzentrum müssen für alle Altersgruppen erhalten bleiben und bedarfsorientiert erweitert werden. 

Wir sind für den Erhalt des Tornescher Weihnachtsmarktes und freuen uns, dass der Weihnachtsmarkt 2018 wieder mehr im Zentrum – beim POMM 91 – und ohne Standgebühren für Tornescher Vereine stattfinden wird. Um den Weihnachtsmarkt noch unterhaltsamer zu gestalten, wünschen wir uns ein Rahmenprogramm, das von Tornescher Vereinen, Verbänden und Künstlern gestaltet wird. 

Bei unserer Stadtplanung werden wir verstärkt darauf achten, Räumlichkeiten für kulturelle Angebote zu schaffen. 

Wir setzen uns für den Erhalt des ortsbildprägenden Charakters unserer Stadt ein. 

Durch ehrenamtliche Arbeit wird in Tornesch enorm viel geleistet. Wir danken allen ehrenamtlichen Torneschern für ihr Engagement. Denn das Ehrenamt ist eine wichtige Säule des Tornescher Gemeinwohls. Deswegen werden wir das Ehrenamt stärken, indem wir es stärker würdigen, ehrenamtliches Engagement seitens der Stadt bewerben sowie Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen fördern.

 

Senioren 

Die Bedürfnisse der älteren Menschen in unserer Stadt liegen uns am Herzen. Unsere politische Arbeit hat zu einem breiten Angebot an altengerechtem Wohnraum geführt. Den Wohlfahrtsverbänden wird die CDU auch weiterhin in ihrer wichtigen Arbeit zur Seite stehen. Wir werden uns beim Kreis dafür stark machen, dass die Vorschriften zur Verlagerung der Facharztsitze geändert werden. Damit will die CDU das Facharztangebot in Tornesch mittelfristig verbessern.

In unserer alternden Gesellschaft ist es zudem von hoher Priorität, dass wir Tornesch barrierefrei gestalten. Wir werden Kantsteine entschärfen, Fußgängerüberwege deutlicher kennzeichnen und mehr Sitzbänke in Tornesch aufstellen. Die Toiletten am Bahnhof müssen auch für Menschen mit Handicap leicht zugänglich sein. 

 

Finanzen, Wirtschaft & Steuern

Tornesch hat sich in den vergangenen fünf Jahren immens verschuldet. Allein der Haushaltsplan für 2018 weist ein Defizit von über 3 Millionen Euro auf. Als CDU werden wir im Sinne einer generationengerechten Politik an einer Konsolidierung des Haushaltes arbeiten. Dabei setzen wir durch eine Erweiterung des Gewerbegebiets in Oha auf zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen. Außerdem werden wir die Einsparpotenziale in der Verwaltung im Hinblick auf eine Optimierung der regionalen Verwaltungsstruktur prüfen. Die Chancen der Digitalisierung der Verwaltung wollen wir nutzen, um Kosten zu senken und es den Torneschern neben dem persönlichen Besuch des Rathauses zu ermöglichen, auch unabhängig von dessen Öffnungszeiten Behördenangelegenheiten erledigen zu können. 

Die Steuersätze für die Grundsteuer A+B sowie für die Gewerbesteuer wurden durch die SPD in den vergangenen fünf Jahren zweimal nach oben angepasst. Inzwischen liegen diese über den Vorgaben des Landes. Wir halten einen Ausgleich von Fehlbeträgen durch Steuererhö- hungen für das letztmögliche Mittel. 

Die ortsansässigen Betriebe unterstützen wir weiterhin in ihrer Entwicklung. 

Am Donnerstag, den 18. Januar 2018, ist Bernhard Janz auf der Ortsmitgliederversammlung der CDU mit über 80% der Stimmen zum CDU-Bürgermeisterkandidaten gewählt worden. Damit setzt sich Bernhard Janz deutlich gegen seine Konkurrentin, Maike Münster, durch. Die in Glückstadt lebende Polizistin konnte die Mehrzahl der CDU-Mitglieder nicht für sich gewinnen.

Bereits zuvor hatte Bernhard Janz in Tornesch ausreichend Unterstützerunterschriften gesammelt, um bei der Wahl am 06. Mai 2018 als Bürgermeisterkandidat antreten zu dürfen. Nun hat es Bernhard Janz auch geschafft, seine Parteifreunde von sich zu überzeugen, sodass der in Tornesch lebende Familienvater offiziell auf CDU-Ticket für das Bürgermeisteramt kandidieren darf.

In seiner Vorstellung vor den CDU-Mitgliedern stellte Bernhard Janz seine Stärken heraus: Als Führungskraft der Stadtwerke kennt sich der Tornescher mit den kommunalen Versorgungsaufgaben bestens aus. Zudem möchte der frisch gekürte CDU-Kandidat im Falle seiner Wahl als Bürgermeister die Tornescher stärker mit in die Politik einbinden, indem er bei Problemen Betroffene direkt zu den Ausschusssitzungen einlädt und er selbst mindestens einmal im Quartal auf dem Tornescher Markt sich den Fragen und Anregungen der Tornescher stellt.

„Mit Bernhard Janz haben wir einen erfahrenen Kommunalpolitiker, der offen, ehrlich und gradlinig unterwegs ist“, ergänzt der Tornescher CDU-Stadtverbandsvorsitzende Daniel Kölbl die Stärken von Bernhard Janz.

Bernhard Janz selbst kommentiert sein gutes Wahlergebnis auf der CDU-Ortsmitgliederversammlung: „Ich freue mich über das Vertrauen der CDU-Mitglieder. Die Unterstützung der CDU gibt mir Auftrieb, weiter gute politische Ideen für Tornesch zu entwickeln.“

 

Wie kann auf kommunalpolitischer Ebene die gesellschaftliche Teilhabe von Senioren und sozial benachteiligten Menschen in Tornesch sichergestellt und wie können deren Lebensumstände aufgewertet werden? Zu dieser Fragestellung lud die CDU Tornesch unter ihrem Stadtverbandsvorsitzenden Daniel Kölbl örtliche Vereine, Verbände und Organisationen, die sich mit Senioren- und Sozialarbeit befassen, zu einer Gesprächsrunde in das Café Kleiner Friedrich ein.

Gleich zu Beginn der Gesprächsrunde lobte Daniel Kölbl das hiesige Engagement der Teilnehmer, unter denen sich insgesamt 17 Vertreter der Kirche, der AWO, der Paritätischen Pflege SH, des DRKs, des Sozialverbandes, des Bundes der vertriebenen Deutschen, des Seniorenbeirates, des Stammtisches Ü60 Aktiv sowie Tornescher Senioren befanden: „In Tornesch wird ehrenamtlich viel für Senioren und sozial benachteiligte Menschen geleistet. Ohne Ihr Engagement wäre unsere Gesellschaft ein bedeutendes Stück ärmer.“

„Durch Ihre tägliche ehrenamtliche Arbeit, bekommen Sie mit, wo vor Ort der Schuh drückt. Dieses Wissen ist für uns als Kommunalpolitiker wertvoll, damit wir unsere Senioren- und Sozialpolitik eng an den örtlichen Bedürfnissen ausrichten können,“ leitete Daniel Kölbl in die Diskussion ein und überließ in dem anstehenden über einstündigen Austausch vorrangig den Ehrenamtlichen und Senioren das Wort.

In vorweihnachtlicher Stimmung hatten viele der Teilnehmer, sinnbildlich einen vollgeschriebenen Wunschzettel an die Politik mitgebracht. So bestehe der Wunsch nach einer Anbindung weiterer Tornescher Stadtgebiete an den Busverkehr – beispielsweise durch einen Bus auf Abruf – damit Senioren auch ohne Auto und bei schlechtem Wetter ihre Einkäufe und Arztbesuche erledigen könnten. Für die Tage mit gutem Wetter würden mehr Sitzbänke im Tornescher Stadtgebiet gewünscht. Zudem solle es mehr Fahrradständer vor Tornescher Geschäften geben und bei den bestehenden Fahrradständern müsste der Zustand so verbessert werden, dass die Fahrräder nicht ständig umfallen oder sich ineinander verhaken. Sind die Senioren mal mit der Bahn unterwegs, wünschten sie sich einen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn und eine bessere Platzierung des bestehenden Fahrkartenautomaten, damit zum Lösen einer Fahrkarte nicht immer das ganze Gleis abgegangen werden müsse. Zudem sollten die Toiletten am Bahnhof, die bisher unzumutbar seien, neu hergerichtet werden. Denn viele ältere Menschen nähmen Entwässerungstabletten ein und benötigten deswegen eine schnell auffindbare Toilette im Ortszentrum. Darüber hinaus wäre eine zusätzliche soziale Begegnungsstätte – zum Beispiel in Form eines Cafés – im Tornescher Zentrum wünschenswert, wo Senioren im Sommer draußen Kaffee trinken könnten. Für einen bereits bestehenden sozialen Treffpunkt, dem POMM 91, sollte die Ausschilderung verbessert werden. Aus sozialen Gesichtspunkten sei außerdem eine Überarbeitung der Straßenausbausatzung anzuregen, da viele Anlieger die hohen Straßenausbaubeiträge nicht auf einmal zahlen könnten.

Auf Freude stieß bei den Gesprächsteilnehmern, dass die Pflasterung vor dem POMM 91 auf Initiative der CDU nun endlich neu hergerichtet wurde. Im vergangenen Jahr hatte die CDU mit ihrem Antrag dafür gesorgt, dass Haushaltsmittel für die neue Pflasterung vor dem POMM 91 bereitgestellt wurden. Nichtsdestotrotz gebe es noch viele Stellen in Tornesch, die nicht barrierefrei seien. Dazu würden unter anderem der zu enge Fußweg vor der Sparkasse Südholstein, der zu hohe Kantstein beim Ampelübergang vor dem AWO Wohn- und Servicezentrum sowie der marode Fußweg zwischen ehemaliger Post und Cecilien-Burg gehören.

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Daniel Kölbl notierte fleißig die Verbesserungsvorschläge und versprach am Ende der Gesprächsrunde: „Ich nehme heute sehr viele wertvolle Ideen mit. Allerdings kann ich Ihnen nicht das Blaue vom Himmel versprechen und sagen, dass wir alle Vorschläge in den nächsten Monaten sofort umsetzen werden. Vielmehr werden wir im nächsten Schritt jeden einzelnen Ihrer Vorschläge innerhalb der CDU beraten und diskutieren. Anschließend laden wir Sie wieder ein und informieren Sie, inwieweit wir Ihre Verbesserungsvorschläge politisch umsetzen werden.“ Abschließend dankte Daniel Kölbl den Ehrenamtlichen und Senioren für ihre konstruktive Teilnahme an der Gesprächsrunde und wünschte allen eine besinnliche Weihnachtszeit.

 

 

 

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